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Fensterlayout nach Update in einem Projekt komplett anders
#1
Hallo zusammen

Genau darum schäue ich Updates! Hatte mich am Wochenende mal dazu entschlossen, das Update von DR 19 auf 20 zu vollziehen. Hat eigentlich auch funktioniert. Die grösste Befürchtung war, dass sich am Workflow etwas ändern würde, das mich ausbremst. Beim Öffnen eines Projektes wird man ja gefragt, ob man das Projekt umwandeln möchte für die neue Version. Ok mit einem Testprojekt gemacht. Und alles sah wie gehabt aus:

   

So sieht mein Layout in allen Projekten aus. Der obere Bereich so schmal wie möglich, damit ich für die TL am meisten Platz habe. Cleanfeed ist auf dem 2. Bildschirm.

Gestern Abend dann noch festgestellt, dass ich mit einer 20.2.x gar nicht die neuste Version von DR hatte, also nochmals rasch auf die neuste 20.3.2 upgedatet. Dann heute die grosse Überraschung. Mein Arbeitsprojekt geöffnet und die Umwandlungsfrage natürlich bestätigt. Und jetzt siehe da, Fensterlayout sieht völlig anders aus:  Angry

   

Was soll das? Vor allem kann ich den oberen Bereich nicht mehr kleiner machen als so wie er da jetzt ist. Ausserdem ist beim Mediapool das "Dreieck" ausgegraut mit dem sich der Mediapool auf die ganze Bilschirmhöhe ausklappen liess. Beim Inspektor geht das immerhin noch. Und das zweite Videofenster bekomme ich auch nicht weg. Damit könnte ich noch leben, aber die Höhe schränkt schon sehr ein so.

Dann zurück ins andere Projekt und das war noch fast wie gehabt. Lediglich die Höhe des oberen Bereichs, war jetzt auch grösser, lässt sich aber wieder zurückschieben wie gewohnt, was im anderen Projekt eben nicht mehr geht! Dann im Projekt das gut ist, unter Workspace -> Layout Presets ein neues Preset gespeichert und das im anderen Projekt mit dem falschen Layout laden wollen, doch da passiert nichts! Bleibt wie es ist. Jetzt bin ich schon zwei Stunden am üben und bekomme das nicht hin. Ob es mit dem Update von 20.2 auf 20.3 zu tun, oder einen anderen Grund hat, weiss ich nicht. Andere Projekte hab ich jetzt noch nicht geöffnet und wage es auch nicht.

Warum verhält sich das Fensterlayout in verschiedenen Projekten so anders?

Hat irgend jemand eine Ahnung, wie ich das Problem lösen kann? Danke für die Hilfe!

Mac Studio M2 Max 38C 64GB Ventura / Sonoma mit 2x 27" Bildschirm
Davinci Resolve Studio 19.1.4 / 20.2.3 auf Sonoma
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#2
Nach 3h habe ich jetzt herausgefunden, dass das Verhalten vermutlich mit dem vertikalen Format zusammenhängt. Wenn ich eine neue TL mache und das Format von breit auf hoch (vertikal) umstelle ändert sich das Fensterlayout dementsprechend. Das war früher nicht so und macht ja auch kleinerlei Sinn!

Kann man das trotzdem wieder irgendwie ändern?

Mac Studio M2 Max 38C 64GB Ventura / Sonoma mit 2x 27" Bildschirm
Davinci Resolve Studio 19.1.4 / 20.2.3 auf Sonoma
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#3
BMD hat neue Layouts für vertikales Video erstellt. Ob du oben zwei Player (Zuspieler und Recorder/Timeline getrennt) haben möchtest oder nur einen, kannst du weiterhin einstellen. Grundsätzlich könntest du darüber nachdenken, einen dritten Monitor zu nutzen. Zwei für die Bedienoberfläche (die ist dann sehr entspannt zu genießen, es gibt gute Layouts für Dual Monitor), den dritten fürs Cleanfeed.
Edit1: Mac Studio M3 Ultra 256GB RAM, UltraStudio 4K Extreme 3, Promise Pegasus32 R8 96 TB lokal via Thunderbolt
Edit2: MacPro 7.1 (Intel), 2x Radeon VII, DeckLink 4K Extreme 12G, Promise Pegasus32 R8
Gemeinsames NAS per 2x 10GbE Bond mit 12x 28TB für kollaboratives Arbeiten, jeweils macOS Tahoe, DaVinci Resolve Studio 20, professionelle Abhöre, Sprecherkabine mit Talkback und vieles mehr …
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#4
Warum macht man so etwas, den Nutzern eine veränderte Bedienung aufnötigen... Und vor allem, warum kann man nicht zurück zur vorherigen Version? Ich werde das nie verstehen. Wenn die Softwareentwickler Autos bauen würden, wäre das Gaspedal wohl längt im Kofferraum und das Bremspedal im Handschuhfach...  Confused

Diesbezüglich trauere ich schon manchmal dem guten alten FCP 7 nach, das hatte ne spitzen GUI. Alle Elemente quasi ein eigenes Fenster das man beliebig skalieren und positionieren konnte. Und die ganze Oberfläche sehr intuitiv und alles schnell und übersichtlich zugänglich, obschon man früher noch eher kleinere Monitore hatte.

Der Einwand mit den 3 Bildschirmen ist nicht schlecht, habe ja schon drei gleiche 27" Zöller nebeneinander. Auf dem dritten ist bis jetzt aber ständig das Mail offen, weil ich das viel brauche für die Arbeit. Da kommen die Aufträge rein, teilweise mit genauen Schnittwünschen oder Anweisungen.

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#5
Dann gönn dir doch mal den dritten Monitor auch für Resolve. Also "Dual Screen" plus "Cleanfeed" Ausgabe. Ich habe bisher jedes Schnittsystem so betrieben und kenne es auch nicht anders bei diversen Sendern und Anbietern professioneller Schnittplätze. Du hast den Luxus und lässt auf einem exklusiv Mail drauf laufen. Verstehe dein Anliegen, aber versuche es anders zu lösen. Mail im Hintergrund, Benachrichtigungen dafür an, die werden dann ja als Overlay eingeblendet. Oder auf Zweitgerät, Macbook?

Deine Einwände zu FCP7 kann ich gut verstehen. In den frühen 90ern zuerst Avid, dann kurzer Ausflug über das technisch brillante, aber von der Nutzererfahrung katastrophale "Fast Videomachine" hin zu Apples Final Cut Pro, erstmals zu gebrauchen in Version 3. Das hatte damals Apple von Macromedia gekauft und weiterentwickelt. Hatte das noch unter macOS 9 (noch kein OS X) zu laufen. Wurde besser und besser, mit FCP7 wirklich gut. Da ich Resolve seit Version 8 als Farbkorrektur einsetzte, war irgendwann der Umstieg leicht, als dort auch langsam die Schnittfunktionen sinnvoll zu nutzen waren. Aber abschauen kann man sich noch etliches vom alten FCP7. Ich vermisse beim Schnitt den Clip-Mixer, Resolve nutzt ja ausschließlich einen Track-Mixer. Der ist sinnvoll in Fairlight, aber im Schnitt gern umschaltbar als Clip-Mixer – zu benutzen sowohl für Timeline als auch für Zuspieler zum sichten. Das umständliche rumgepopel im Inspektor ersetzt das keinesfalls. Auch konnte man damals schon in FCP per Mackie Universal Control (u.ä.) wunderbar vor- und abmischen. Wird in Resolve im Schnittmodul überhaupt nicht unterstützt, wozu auch, wenn es eh nicht Clip-basiert funktioniert. In Fairlight dann trackbasiert möglich …
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#6
(24-02-2026, 21:51 21)PALplus schrieb: Warum macht man so etwas, den Nutzern eine veränderte Bedienung aufnötigen... Und vor allem, warum kann man nicht zurück zur vorherigen Version? Ich werde das nie verstehen. Wenn die Softwareentwickler Autos bauen würden, wäre das Gaspedal wohl längt im Kofferraum und das Bremspedal im Handschuhfach...  Confused

Diesbezüglich trauere ich schon manchmal dem guten alten FCP 7 nach, das hatte ne spitzen GUI. Alle Elemente quasi ein eigenes Fenster das man beliebig skalieren und positionieren konnte. Und die ganze Oberfläche sehr intuitiv und alles schnell und übersichtlich zugänglich, obschon man früher noch eher kleinere Monitore hatte.

Der Einwand mit den 3 Bildschirmen ist nicht schlecht, habe ja schon drei gleiche 27" Zöller nebeneinander. Auf dem dritten ist bis jetzt aber ständig das Mail offen, weil ich das viel brauche für die Arbeit. Da kommen die Aufträge rein, teilweise mit genauen Schnittwünschen oder Anweisungen.

Mich würde ernsthaft interessieren, was du von dem aktuellen FCP hältst.
// Ist das nicht mehr so gut/intuitiv etc. wie FCP7.
// Eine auch kurze Antwort genügte mir schon.
Danke im Voraus - kurt
RESOLVE-21.0.40005 Studio; EDIUS-11.51.21463-WG
WIN-10/64 PRO (22H2-19045-2364); i7-6700k, 32 GB RAM, NVIDIA RTX-3070, SSD 500 GB; SSD 1 TB extern, 3 x HDDs etc.
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#7
@kpot11
Das neue FCP ist technologisch supi, sehr schnell und optimal an Apple Silicon angepasst (Intel wollen wir mal außen vorlassen, wird eh bald nicht mehr unterstützt und etliche Funktionen laufen darauf nicht mehr). Ich mag es trotzdem nicht, weil es mir im entscheidenden Prozess des Schneidens einfach zuviel vorgibt, wie es gemacht werden muss. Ich finde den Ansatz der magnetischen Timeline und des "trackless Design" sehr interessant, und die "Roles" bringen wieder Ordnung rein. Trotzdem ist zumindest für meine Arbeit das "klassische" Spurenlayout wie in FCP7, Avid, Premiere oder eben Resolve sinnvoller. Professionell ist's auf jeden Fall.
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[-] Folgende 1 Mitglied sagte danke Apfelnico für diesen Beitrag:
  • kpot11
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#8
(25-02-2026, 21:56 21)Apfelnico schrieb: @kpot11
Das neue FCP ist technologisch supi, sehr schnell und optimal an Apple Silicon angepasst (Intel wollen wir mal außen vorlassen, wird eh bald nicht mehr unterstützt und etliche Funktionen laufen darauf nicht mehr). Ich mag es trotzdem nicht, weil es mir im entscheidenden Prozess des Schneidens einfach zuviel vorgibt, wie es gemacht werden muss. Ich finde den Ansatz der magnetischen Timeline und des "trackless Design" sehr interessant, und die "Roles" bringen wieder Ordnung rein. Trotzdem ist zumindest für meine Arbeit das "klassische" Spurenlayout wie in FCP7, Avid, Premiere oder eben Resolve sinnvoller. Professionell ist's auf jeden Fall.

Danke für die rasche Antwort!
- Würde FCP7 auf den heute aktuellen Apple-Maschinen eigentlich noch laufen?
- Könnte man FCP7 überhaupt noch downloaden (und installieren)?
Gruß kurt
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#9
Nein, schon lange nicht mehr. Intel 32bit-Software. Letztes sinnvolles macOS respektive OS X dafür ist Yosemite, El Capitan. Mit großen Einschränkungen noch Sierra. Kein High Sierra.
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#10
(25-02-2026, 09:26 9)Apfelnico schrieb: Deine Einwände zu FCP7 kann ich gut verstehen. In den frühen 90ern zuerst Avid, dann kurzer Ausflug über das technisch brillante, aber von der Nutzererfahrung katastrophale "Fast Videomachine" hin zu Apples Final Cut Pro, erstmals zu gebrauchen in Version 3. Das hatte damals Apple von Macromedia gekauft und weiterentwickelt. Hatte das noch unter macOS 9 (noch kein OS X) zu laufen. Wurde besser und besser, mit FCP7 wirklich gut...

Toll, noch ein FCP 7 Nostalgiker...  Wink

(25-02-2026, 21:26 21)kpot11 schrieb: Mich würde ernsthaft interessieren, was du von dem aktuellen FCP hältst.
// Ist das nicht mehr so gut/intuitiv etc. wie FCP7.
// Eine auch kurze Antwort genügte mir schon.
Danke im Voraus - kurt

FCP X hat ein anderes Bedienkonzept als FCP 7. DR ist FCP 7 deutlich näher als das neue FCP. Beide haben ihre Berechtigung, habe beide ausprobiert, bin aber bei DR gelandet, auch weil es ebenfalls für Linux verfügbar ist, falls man mal dem Apfelkonzern nicht mehr huldigen möchte.


(26-02-2026, 02:43 2)kpot11 schrieb: - Würde FCP7 auf den heute aktuellen Apple-Maschinen eigentlich noch laufen?
- Könnte man FCP7 überhaupt noch downloaden (und installieren)?
Gruß kurt

Im Macintoshgarden gibt es einiges zum Downloaden. Installieren auf aktuellen Geräten geht aber höchstens mittels Emulation. Also am ehesten noch in einer MacOS 9 Umgebung. Allerdings ganz sicher nur als Bastelprojekt und kaum für eine effiziente Nutzung.

Es ist nach wie vor eine gute Software, ABER für den heutigen produktiven Einsatz einfach nicht mehr zeitgemäss. Schon nur dass alles faktisch in ProRes (oder AIC, DV, PhotoJPEG usw...) vorliegen muss. MP4 kann es nicht direkt in der TL und muss vorher umgewandelt werden. Auch Audiodateien am besten nur in AIFF usw. Von den Renderzeiten wollen wir gar nicht erst sprechen, wobei das natürlich auch der Hardware geschuldet ist, auf dem das überhaupt noch läuft. Trotzdem hab ich noch einen Workflow bei dem ich es noch immer benutze. Digitalisierung von analogen Quellen, weil ich einen D8-Camcorder habe der auch analog wandelt und dies via Firewire ausgibt. Dann in FCP rein und man hat dann eine DV Datei, die sich in DR weiterverarbeiten lässt. Ist aber auch eher Hobby...

(26-02-2026, 08:47 8)Apfelnico schrieb: Nein, schon lange nicht mehr. Intel 32bit-Software. Letztes sinnvolles macOS respektive OS X dafür ist Yosemite, El Capitan. Mit großen Einschränkungen noch Sierra. Kein High Sierra.

Das stimmt nur bedingt, es gab einen Patch damit lief es noch bis sicher Mojave. Hab noch einen Mini auf dem das so eingerichtet ist.

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