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hi,
mir ist aufgefallen, dass der level des main output per default ein paar DB niedriger ist, auch wenn alle regler unberührt bleiben und eigenlich auf der selben höhe stehen. ich vermute, dass hier bewusst intern der main level etwas abgesenkt wird, um ungewolltes clipping zu vermeiden, wenn mehrere audiotracks gleichzeitig ein signal senden. in meinem persönlichen workflow stört mich das aber sehr. kann man das irgendwo ändern? ich möchte keine automatische absenkung, da das audiomaterial welches ich einfüge, bereits in entsprechender software mit viel arbeit perfekt ausgesteuert ist. durch diese automatische absenkung muss ich bei jedem projekt die lautstärke des main outputs wieder anheben, also ne weil am main-regler rumfummel bis die outputlautstärke wieder exakt mit dem originalmaterial übereinstimmt. das nervt, insbesondere wenn man viele kleine video-projekte schnell nacheinander abarbeitet.
hier auf audio 2 der originalton und man sieht, dass der main level deutlich niedriger ist, ohne dass ich irgendwo rumgeschraubt habe:
main level.jpg (Größe: 48,08 KB / Downloads: 310)
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Hallo con sordino,
die Problematik ist schwer erklärbar,lies dir dazu besser erstmal auf Wikipedia
den Artikel hier> https://de.wikipedia.org/wiki/Bezugspegel_(Tontechnik)
über den Vergleich wichtiger Tonpegel durch.
In der Tabelle findest du unter anderem "dB V(Konsumelektronik),"dB u(TV BRD/USA)",
"dB r(Studiopegel)","dB FS(Digitalpegel)",als wichtige Grundlagen.
Nun stellen sich eine Menge Fragen.Deine Vorbearbeitung der Audioclips in einem
anderen Proramm(professionelles?),welcher Bezugspegel wurde dort verwendet?
Welche Voreinstellungen verwendest du für die Audio Tracks in Resolve,damit diese
mit dem Audiopegel vom zuvor verwendeten Programm harmonieren?
Wichtig ist jedenfalls der Bezugspegel,dieser muß auf den eingesetzten Programmen
identisch sein,wenn du in Resolve letztlich den Pegel nicht nachjustieren möchtest.
mfG.
harri
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Horst Girtew
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Ist es denn eine Monospur? Falls es stereo ist, klick mal vorn in den Bereich der Spur wo die Knöppe sind mit rechts rein und wähle »Change Track Type To > stereo« und dann werden aus dem dicken Balken zwei dünne, die sich von der Masterspur nicht mehr unterscheiden, wenn die sonstigen Spuren stumm sind.
fader.png (Größe: 6,56 KB / Downloads: 201)
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danke für eure antworten!
ja, es ist eine monospur. meine vorgehensweise:
ich mache screencasts, nehme also tutorials, etc. am bildschirm auf und spreche dabei in ein studiomikrofon. dabei nehme ich sowohl mit einer screenrecordingsoftware video und ton (sprache) auf, als auch parallel das mikrofonsignal noch mal in eine DAW (reaper). dort optimiere ich die sprachaufname (EQ, dynamic, cleaning, dennoise, etc.) und pegel sie aus. den audiotrack rendere ich dann mono als wav.
in DR15 importiere ich die videodatei. dort bekomme ich zwei tracks, einmal das video und einmal den darin enthalteten audiotrack 1 mit der sprachaufname. dann importiere ich auf audiotrack 2 die optimierte sprachaufnahme, richte diese nach audiotrack 1 (als guidetrack) aus, damit das timing stimmt, also alles synchron ist, und mute oder lösche dann audiotrack 1.
ich hab das ganze grad mal mit einem sinuston getestet, den ich in der DAW mit exakt -5 dB gepegelt und als mono wav gerendert hab. importiere ich diesen in DR15 auf einen mono audiotrack, wird der trackpegel korrekt mit -5 dB angezeigt, der main outputpegel aber mit -7,5 dB. rendere ich das als mp3, erhalte ich eine datei mit einem pegel von -6,5 dB. das ist spannend, denn setze ich im mixer von DR15 zu testzwecken im effektslot des main output ein effekt ein, zeigt mir der input des effekts einen inputlevel von -6,5 dB an. ...also das was (ohne jegliche effekte oder pegeländerungen) tatsächlich gerendert wurde.
setze ich meinen mono-sinuston in DR15 auf einen stereo-track, höre ich das signal nur auf der linken seite. tracklevel zeigt -5 dB, main output zeigt -5 dB, gerendert wird -4 dB (also lauter!), effektinput zeigt ebenfalls -4 dB.
rendere ich den sinuston aus der DAW in stereo mit -5 dB, setze ihn in DR15 auf einen stereo audiotrack, zeigen trackpegel und main output jeweils -5 dB an. das gerenderte ergebnis hat -4,4 dB, effektinput zeigt -4 dB.
die audio-voreinstellungen von DR15 hab ich alle nicht angefasst, alle volume regler (tracks und clips) stehen auf 0.
ich hoffe meine ausführungen waren nicht all zu wirr :-)
Horst Girtew
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Nun gut, da kann ich nur sagen, dass ich immer mit stereo arbeite. Auch bei Monoaufnahmen, dort dann eben mit identischen Signalen auf beiden Kanälen und da unterscheidet sich dann Spur und Master nicht. Ich mache beim Aussteuern auch nicht viel Theater. In der Regel geht es um Hintergrundmusik in Urlaubsvideos (schrieb ich ja schonmal irgendwo). Ich passe dann alles an, so wie es sein soll von den Lautstärkeverhältnissen der Spuren untereinander, steuere das Ganze auf -0,1 dB aus und bei der finalen Ausgabe ziehe ich den Master dann runter auf -9 dB (bzw. auf den vorgegebenen individuellen Pegel).
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eventuell noch zur erklärung:
ich arbeite in mono, da ein stereo-track automatisch die doppelte dateigrösse der audiodatei bedeutet. meine finalen videos gebe ich weiter an einen dienstleister, der die videos in streamingdienste einbettet, es also auf möglichst geringe dateigrösse ankommt. und da in meinen videos eh nur sprachaufnahme vorkommt, wird stereo auch nicht benötigt.
Horst Girtew
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Ach ich dachte, weil die Masterspur ja stereo ist. Ok, na dann genau andersrum. Satt die Einzelspur auf stereo zu stellen, die Masterspur gleich auf mono, wenn es ohnehin am Ende mono werden soll. Dann gibts auch keine Differenz.
fader2.png (Größe: 7,8 KB / Downloads: 213)
Achso, geht in Fairlight unter Bus-Format:
bus.png (Größe: 21,61 KB / Downloads: 199)
Offensichtlich ist diese Differenz ja nur eine Anpassung beim Wechsel von mono zu stereo und umgekehrt und so lange man bei einem von Beiden bleibt, ändert sich auch am Pegel nichts.
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