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Auflösung; Balken; und Peicherplatz
#3
Moin, ich bin kein Experte, aber vielleicht kann ich dir ein paar Sachen (hoffentlich richtig) erklären.
Ein Frame hat folgende physikalischen Eigenschaften:
=> Länge Breite
richtig jeweils in Punkten (pixel)
=> Farbtiefe für mich ist das die Anzahl der verwendeten Farben.
nein, Farbtiefe gibt die Anzahl der Bits, die pro Bildpunkt zur Verfügung stehen um Farbinformation zu kodieren.
bei 8 Bit sind dies 3 Bytes/Pixel. Die Maximalwerte sind dann 256rot, 256, grün und 256 blau Nuancen (0 ist ganz dunkel(schwarz) - 256 ist ganz hell) Alle drei auf Null ergeben Schwarz alle auf 256 ergibt Weiss.
das ergibt mehr als 16 Mio. mögliche Farben.
=> Helligkeit
diese ergibt sich aus den Bitwerten der einzelnen Farbwerten
Und in der Videowelt wohl noch diese:
=> Unterschiede zum Hauptframe
Ja, wenn NICHT progressiv als Kodierung genommen wird progressiv kodieren heißt: Jedes Frame wird VOLLSTÄNDIG gespeichert, ist damit verlustfrei, aber saumäßig groß.
Was Du meinst ist Kodierung in GOPs (Group Of Pictures) Da gibt es dann Vollbilder (I-Frames) und dann eine Sequenz von Frames in denen nur die Änderungen zu dem vorherigen Bild kodiert wird, gefolgt von einem Vollbild. Diese Sequenz kann variieren (Long GOP sind glaube ich 16 Zwischenbilder) Das kann zu Artefakten führen und falls der Datenstrom gestört wird kann sich der Player erst wieder beim nächten I-Frame fangen.
=> Farbfelder (also das was die Komprimierung aus den Pixel macht)
Ja, je nach encoder geschieht dies gut oder weniger gut. Das hängt wiederum vom Bildinhalt ab. Ein Ameisenhaufen erfordert kleine Blöcke eine Superhelle/Tiefschwarze Wand günstigstenfalls nur einen. Nun hängt es vom Encoder ab bis wohin ein Unterschiede in den Farbwerten macht und ab wann er diese zusammenfasst.
=> Framerate
Die Framerate ist/war entscheidend ob man viel Bewegung auflösen muss und auf welchem Medium man es Abspielen will (Handy, Fernseher, Monitor, KINO) je nachdem welche Framerate unterstützt wird.
Da ist in der Regel höher = besser.
Und für den abzuspielenden Rechner
=> Dekodierungsaufwand
Je höher/besser die Komprimierung sein soll - desto potenter sollte auch die Grafik in dem Rechner sein.
Übrigens auch beim Enkodieren! Macht man sich die Mühe einer 2-Pass Kodierung kann das noch etwas an Speicherplatz sparen. Aber die Wartezeit um Längen ausdehnen.
=> Dateigröße
Dateigröße und damit Speicherplatz haben immer weniger Problempotential.
Es sei denn man will streamen. Da kommt es dann auf die Bitrate an. Hoch ist Qualität gut, niedriger ist der Encoder schnell am Ende. Die Blöckchen/Artefakte treten vermehrt auf was dann sofort stört. Konstant ist gut aber variabel ist besser. Der Empfänger hat ja einen Empfangspuffer aus dem die Abspielinformation geholt wird. Meist für 6 sek Video. Ist die Bitrate kleiner bleibt der Puffer gefüllt, ist sie ZU hoch läuft er leer. Die Folge ist Ruckeln meist 'Stirbt' vorher der TON.

Manchmal ist es wie mit PEST und CHOLERA. Will man das eine muss man das andere haben. Oder man muss sehen was weniger schlecht ist.
Bei Videos für Handys nutze ich 'HandBrake' ein Tool, das Mediendateien neu kodiert. Durch Vorlagen, die du dir selbst erstellen kannst, kann die Dateigröße reichlich schrumpfen.
LG aus Berlin
Uwe
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RE: Auflösung; Balken; und Peicherplatz - von YUBIBAER - 21-08-2025, 14:17 14

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