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Auflösung; Balken; und Peicherplatz - Druckversion +- DaVinci Resolve Forum (https://www.davinci-resolve-forum.de) +-- Forum: Allgemeine Themen (https://www.davinci-resolve-forum.de/forum-76.html) +--- Forum: Plauderecke (https://www.davinci-resolve-forum.de/forum-90.html) +--- Thema: Auflösung; Balken; und Peicherplatz (/thread-4871.html) |
Auflösung; Balken; und Peicherplatz - ersteinmal - 17-05-2025 Guten Morgen liebe Experten. Wie schon früher geschrieben, komme ich von "virtualDub" und will eigentlich nur aufgenommene Filme anpassen, und Eigene Aufnahmen entshaken etc. Dafür hatte ich alle Tools der 14-er Version durchgeschaut und eigentlich auch verstanden, scheiterte dann aber an der englischen Sprache, den Zugelassenen Codex etc. um z.B. einfach ein überlagertes Logo zu entfernen. Aber was ich auch immer machen möchte, es gibt eine grundsätzliche Fragen die ich mir schon immer nicht beantworten konnte und nun hier erneut stelle. Was für eine Bildqualität hat ein Video, und wie speichere ich nach der Bearbeitung diese in möglichst kleiner Größe ab? Dazu habe ich mal wieder einige Version in Davinchi ausprobiert, und mußte feststellen, daß mir das Programm ersteinmal ohne Euch nicht hilft.
Bevor ich nun also solche Fehler finde, würde ich es doch lieber grundsätzlich klären. Also:
Also alles so komplex, das ich als Laie auf Eure Hilfe angewiesen bin. Mein Lösungsansatz wäre: => einige exemplarische Bilder in Jpg umwandeln, um die Bild informationsmenge zu bestimmen, und dann den entsprechenden Code aussuchen, und dessen Komprimierungsgrad einzustellen. => Und dann gibt es noch die Videos, die eigentlich gar nicht die Auflösung haben, in der sie gespeichert sind (z.B. TVserien aus den 70-ern). Hier hatte ich schon einmal Bilder analysiert und festgestellt, daß die die Interleaves einfach mit genommen habe, weshalb man durchaus das Video auf die hälfte eindampfen konnte. So jetzt habe ich lange gepaudert, ohne eine Frage zu stellen, die einfach lauten:
In der Hoffung das Ihr das hier noch lest - vielen Dank im Voraus Carsten ID : 1 Format : AVC Format/Info : Advanced Video Codec Format-Profil : Main@L3 Format-Einstellungen : 2 Ref Frames Format-Einstellungen für CABAC : Nein Format-Einstellungen für RefFrames : 2 frames Format settings, GOP : M=3, N=13 Codec-ID : V_MPEG4/ISO/AVC Dauer : 2 h 11 min Breite : 720 Pixel Höhe : 310 Pixel Bildseitenverhältnis : 2,35:1 Modus der Bildwiederholungsrate : konstant Bildwiederholungsrate : 25,000 FPS Color space : YUV Chroma subsampling : 4:2:0 Bit depth : 8 bits Scantyp : progressiv verwendete Encoder-Bibliothek : H.264 Default : Nein Forced : Nein Color range : Limited Color primaries : BT.709 Transfer characteristics : BT.709 Matrix coefficients : BT.601 RE: Auflösung; Balken; und Peicherplatz - HarryH - 17-05-2025 Das sind viele Fragen auf einmal... Ich fange mal mit dem was mir zuerst aufgefallen ist an. Zu AC3 und Stereo: der Clip wird wohl auch nur über Stereo verfügen (MediaInfo unter Audio) Balken: über die Eigenschaften (Zahnrad rechts unten) kann man über "Image Scaling" die Skalierung für den Clip einstellen. RE: Auflösung; Balken; und Peicherplatz - YUBIBAER - 21-08-2025 Moin, ich bin kein Experte, aber vielleicht kann ich dir ein paar Sachen (hoffentlich richtig) erklären. Ein Frame hat folgende physikalischen Eigenschaften: => Länge Breite richtig jeweils in Punkten (pixel) => Farbtiefe für mich ist das die Anzahl der verwendeten Farben. nein, Farbtiefe gibt die Anzahl der Bits, die pro Bildpunkt zur Verfügung stehen um Farbinformation zu kodieren. bei 8 Bit sind dies 3 Bytes/Pixel. Die Maximalwerte sind dann 256rot, 256, grün und 256 blau Nuancen (0 ist ganz dunkel(schwarz) - 256 ist ganz hell) Alle drei auf Null ergeben Schwarz alle auf 256 ergibt Weiss. das ergibt mehr als 16 Mio. mögliche Farben. => Helligkeit diese ergibt sich aus den Bitwerten der einzelnen Farbwerten Und in der Videowelt wohl noch diese: => Unterschiede zum Hauptframe Ja, wenn NICHT progressiv als Kodierung genommen wird progressiv kodieren heißt: Jedes Frame wird VOLLSTÄNDIG gespeichert, ist damit verlustfrei, aber saumäßig groß. Was Du meinst ist Kodierung in GOPs (Group Of Pictures) Da gibt es dann Vollbilder (I-Frames) und dann eine Sequenz von Frames in denen nur die Änderungen zu dem vorherigen Bild kodiert wird, gefolgt von einem Vollbild. Diese Sequenz kann variieren (Long GOP sind glaube ich 16 Zwischenbilder) Das kann zu Artefakten führen und falls der Datenstrom gestört wird kann sich der Player erst wieder beim nächten I-Frame fangen. => Farbfelder (also das was die Komprimierung aus den Pixel macht) Ja, je nach encoder geschieht dies gut oder weniger gut. Das hängt wiederum vom Bildinhalt ab. Ein Ameisenhaufen erfordert kleine Blöcke eine Superhelle/Tiefschwarze Wand günstigstenfalls nur einen. Nun hängt es vom Encoder ab bis wohin ein Unterschiede in den Farbwerten macht und ab wann er diese zusammenfasst. => Framerate Die Framerate ist/war entscheidend ob man viel Bewegung auflösen muss und auf welchem Medium man es Abspielen will (Handy, Fernseher, Monitor, KINO) je nachdem welche Framerate unterstützt wird. Da ist in der Regel höher = besser. Und für den abzuspielenden Rechner => Dekodierungsaufwand Je höher/besser die Komprimierung sein soll - desto potenter sollte auch die Grafik in dem Rechner sein. Übrigens auch beim Enkodieren! Macht man sich die Mühe einer 2-Pass Kodierung kann das noch etwas an Speicherplatz sparen. Aber die Wartezeit um Längen ausdehnen. => Dateigröße Dateigröße und damit Speicherplatz haben immer weniger Problempotential. Es sei denn man will streamen. Da kommt es dann auf die Bitrate an. Hoch ist Qualität gut, niedriger ist der Encoder schnell am Ende. Die Blöckchen/Artefakte treten vermehrt auf was dann sofort stört. Konstant ist gut aber variabel ist besser. Der Empfänger hat ja einen Empfangspuffer aus dem die Abspielinformation geholt wird. Meist für 6 sek Video. Ist die Bitrate kleiner bleibt der Puffer gefüllt, ist sie ZU hoch läuft er leer. Die Folge ist Ruckeln meist 'Stirbt' vorher der TON. Manchmal ist es wie mit PEST und CHOLERA. Will man das eine muss man das andere haben. Oder man muss sehen was weniger schlecht ist. Bei Videos für Handys nutze ich 'HandBrake' ein Tool, das Mediendateien neu kodiert. Durch Vorlagen, die du dir selbst erstellen kannst, kann die Dateigröße reichlich schrumpfen. LG aus Berlin Uwe RE: Auflösung; Balken; und Peicherplatz - Apfelnico - 21-08-2025 (21-08-2025, 14:17 14)YUBIBAER schrieb: Die Maximalwerte sind dann 256rot, 256, grün und 256 blau Nuancen (0 ist ganz dunkel(schwarz) - 256 ist ganz hell) Alle drei auf Null ergeben Schwarz alle auf 256 ergibt Weiss. 256 Zustände ja (2 hoch 8, 8bit), aber natürlich nur von 0-255. (21-08-2025, 14:17 14)YUBIBAER schrieb: progressiv kodieren heißt: Jedes Frame wird VOLLSTÄNDIG gespeichert, ist damit verlustfrei, aber saumäßig groß. Progressiv ist das Gegenteil von Interlace. Also Vollbildaufzeichnung gegenüber Zeilensprungverfahren. Zum Beispiel 1080/25p vs. 1080/25i. Als Sonderweg gibt es noch "Progressive Segmented Frame" – 1080/25PsF – hier wird progressiver Bildinhalt in einer Interlaced-Verabeitungskette kompatibel eingebunden. Was du meintest, ist "Inter Frame" vs. "Intra Frame" Codierung. Und auch wenn JEDES Bild komplett gespeichert wird, muss es noch lange nicht verlustfrei sein (JPEG-Kompression). Long GOP ist einfach ne lange GOP. Kann 12, 15 whatever sein. (21-08-2025, 14:17 14)YUBIBAER schrieb: Je höher/besser die Komprimierung sein soll - desto potenter sollte auch die Grafik in dem Rechner sein. Wenn der Decoder in Hardware ausgeführt ist (bei modernen Grafikkarten und auch CPU üblich) und innerhalb der Parameter gearbeitet wird, ist es völlig unerheblich, wie stark die Kompression eingestellt ist. Das geht in Echtzeit, fertig. Und da es dedizierte Hardwarebereiche sind, spielt die Leistung des Restes keine Rolle. Lediglich beim Encoden kann zugefügtes Material deutlich mehr als in Echtzeit ausgegeben werden, hier spielt das Gesamtsetup ne Rolle. Klar sollte natürlich sein, wenn man ältere Hardware nutzt und beispielsweise H.264 supi verarbeitet wird, aber für H.265 keine Hardware vorhanden ist, dass dann die einspringende Software auf der CPU schnell ans Limit kommt. Auch können manche günstige Hardware-Codecs nur minimale Anforderungen leisten, nur einfache Profile bewältigen. Geht ab wie Schmidts Katze bei 8bit, versagt auf ganzer Linie bei 10bit zum Beispiel. (21-08-2025, 14:17 14)HarryH schrieb: Zu AC3 und Stereo: der Clip wird wohl auch nur über Stereo verfügen Da kann auch durchaus 5.1 drin sein. Die Frage ist, wie wird in Resolve damit umgegangen? Ein 5.1 Clip in eine 2.0 Spur gelegt wird eine Stereo-Ausgabe zur Folge haben. Auch wenn eine 5.1 Spur in eine solche gelegt wird, kann die Ausgabe Stereo sein. Wird direkt die Spur ausgegeben, sind's 5.1. Ist, wie üblich, ein BUS (mit Stereo voreingestellt, Standard) dazwischen, dann bleibt's bei Stereo. BUSSE können konfiguriert, umgestellt werden. |