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Einzelclipverkauf für weitere Verarbeitung (anderem Film) - welches Ausgabeformat ist von Vorteil?
#1
Hallo, hätte mal wieder eure Hilfe benötigt. Folgende Situation bzw. Fragen:

Bisher habe ich immer nur fertige von mir bearbeitete Imagetrailer verkauft. Nun kam öfters die Anfrage von größeren Werbefirmen/Tourismusverbänden (die eigene Videoschnittleute haben), die keinen fertigen Film haben wollen, aber meine Einzelclips. Sie wollen die Filme nach ihren Bedürfnissen selbst schneiden und Fragen daher, ob ich nicht einzelne Clips im Rohmaterial (Landaschaftsaufnahmen) verkaufe. Diese würden dann in anderen Fimen miteingebaut werden bzw. auch meine Clips vom Käufer weiter zu einem Film nach eigenen Bedürfnissen mit z.B. eigener Firmenmusik geschnitten und verarbeitet.

Meine Clips werden großteils mit der Mavic 2 Pro (4k mp4 .h265), mit der einer Sony A7 r2 (Film 4k mp4 h.264 und Zeitraffer .mov) und auch nur mit der DJI Osmo Poket (mp4 h.264) aufgenommen. Immer im flachen Profil (s-log oder d-log bzw. cinema).

Ich möchte dabei aber nicht für jeden Hersteller (Abnehmer) ein eigenes Ausgabeformat erstellen, sondern ein Standardpaket mit 3 Ausgabeformate anbieten. Da geht es mir um den Aufwand, sobald ich einen Clip fertig mache und zur Betrachtung auf die Homepage stelle, dann mache ich auch gleich die 3 Standardausgabeformate als Ausgabe/Ablage, damit ich beim Kauf diese nur noch schicken muss. (und keine Bearbeitung mehr notwendig ist). Als Ausgabestandardpaket hätte ich mir folgende Formate vorgestellt: 1x im mp4 -Fromat (Codec h.264 oder h.265), 1x im MXF OP1A Format (Coec DNXHR) und 1x die aufgenommene Rohdatei). jeweils kein Ton. Wie sehe ihr diese Formate oder was soll ich da nehmen?

Zum Anschauen (für den Käufer) muss ich die Clips hinsichtlich Farbe und Helligkeit vorher sowieso fertig bearbeiten und ausgegeben. Dieser Clip wird dann über YouTube auf meine Homepage mit Wasserzeichen eingebettet. Wenn nun der Käufer einen Clip haben will gebe ich den Clip fertig ohne Ton für die weitere Bearbeitung in den oben angeführten Standardpaket (1 Clip in 3 Formaten) weiter. Aber dazu hätte ich folgende Fragen:

1.) mit welchen Format (Einstellungen) würdet ihr die in Davinci mit Color Grading beabeiteten Clips ausgeben, damit der ausgegebene Clip möglichst gut vom Käufer weiter bearbeitet werden kann? Auch im MXF OP1A Format, wie oben angeführt?
2.) Gibt es eine Möglichkeit, dass ich parallel dazu auch den beschnittenen Originalclip (gleiche Länge wie bei Punkt 1) im gleichen Format wie aufgenommen (ohne Verluste) ausgeben kann - d.h. im Prinzip genauso wie aufgenommen, nur hinsichtlich Länge geschnitten? Möchte da nicht die ganze Länge, wo auch noch andere Sequenzen dabei sind, weitergeben.
3.) Oder könnt ihr mir sonst was dazu sagen, was ich berücksichtigen muss um möglichst gutes Material für die Weiterbearbeitung auszugeben oder sonst was zu diesem Thema, was ich bedenken sollte.

Wie gesagt Color Grading muss ich sowieso machen, damit ich das Material anschaulich präsentieren kann.

Vielen Dank für eure Hilfe.
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#2
1. MXF OP1a ist OK, wenn Du sowieso vorher gradest, reicht eine Ausgabe als DNxHR HQX 10-bit völlig aus, aber wenn Du die Kunden mit Masse beeindrucken willst, geht natürlich auch 12 Bit.
2. Das erreichst Du, indem Du die Timeline per Media Management mit Trim ausgibst. Es werden allerdings auf beiden Enden ein paar Bilder bis zum nächsten I-Frame mit ausgegeben.
- MacBook M1 Pro unter Sonoma 14.7.7
- Resolve und Fusion Studio 20.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.6 
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit kalibriertem Asus ProArt
- Xiaomi G34WQi Monitor (auch kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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#3
nomade,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/951-einzelclipverkauf-f%C3%BCr-weitere-verarbeitung-anderem-film-welches-ausgabeformat-is/&postID=7210#post7210' schrieb:1. MXF OP1a ist OK, wenn Du sowieso vorher gradest, reicht eine Ausgabe als DNxHR HQX 10-bit völlig aus, aber wenn Du die Kunden mit Masse beeindrucken willst, geht natürlich auch 12 Bit.
2. Das erreichst Du, indem Du die Timeline per Media Management mit Trim ausgibst. Es werden allerdings auf beiden Enden ein paar Bilder bis zum nächsten I-Frame mit ausgegeben.
Zu Punkt 2. Kann ich das auch ohne Tonspur, also nur die Videospur ausgeben. Was muss ich dann einstellen. Danke.
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#4
Das geht m.W. nicht, da die Daten verschachtelt sind und dann auch das Bild neu berechnet würde. Zumindest in DR.
Vielleicht kann ffmpeg oder Shutter Encoder den Ton bei einem Re-Wrap weg lassen.
- MacBook M1 Pro unter Sonoma 14.7.7
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#5
Leider kenne ich mich mit Gstreamer nicht so aus. Das ist ein Framework für das es »mxfdemux« gibt. Das sollte zumindest schonmal Video und Audio trennen können.
Leider kann Hybrid nicht als mxf ausgeben, ich hatte nämlich die Idee, dass einfach durchlaufen zu lassen mit »passthrough« für Video und »ignore« für Audio. Das könnte ffmpeg aber hinkriegen. (Bin nur gerade am falschen Rechner und kann nicht probieren)
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#6
nomade,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/951-einzelclipverkauf-f%C3%BCr-weitere-verarbeitung-anderem-film-welches-ausgabeformat-is/&postID=7210#post7210' schrieb:1. MXF OP1a ist OK, wenn Du sowieso vorher gradest, reicht eine Ausgabe als DNxHR HQX 10-bit völlig aus, aber wenn Du die Kunden mit Masse beeindrucken willst, geht natürlich auch 12 Bit.
Kann ich davon ausgehen, dass alle neueren Schnittprogramme mit MXF OP1a umgehen können?
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#7
Profiprogramme ja. Oder mit ProRes in .mov, auch unter Windows, weil das ein Quasi-Standard ist.
- MacBook M1 Pro unter Sonoma 14.7.7
- Resolve und Fusion Studio 20.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.6 
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit kalibriertem Asus ProArt
- Xiaomi G34WQi Monitor (auch kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
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