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Keine flüssige Wiedergabe trotz Smart Rendern und RiP
#1
Habe bei einem Clip über die Color Page und der dortigen Magic Mask einen Titel hinter einer Person erzeugt. Die Wiedergabe war aber in der Edit Page nicht flüssig, obwohl Timeline steht auf 1920x1080 und Anzeigequalität auf Quarter.
Dann habe ich die Stelle smart rendern lassen. Danach blaue Linie. Wiedergabe ruckelt aber trotzdem.
Das sollte doch jetzt nicht mehr sein. Es müsste doch ein fertiges Renderfile abgespielt werden.
In V1 liegt der original Clip.
In V2 der Titel.
In V3 der kopierte Clip.

Was muss man den bei Render in Place angewählt haben, damit DR diese Stelle komplett rendert und danach flüssig wiedergibt. Wenn ich das über RIP als Pro RES inkl. Fusion und Color-Effekten berechnen lasse, erhalte ich immer einen schwarzen Clip mit nur der freigestellten Person, nicht aber das fertige Ergebnis. Habe im DR Handbuch unter RIP nachgesehen und bin mir eigentlich sicher, alles wie beschrieben gemacht zu haben.
DR Studio 20.2.1
Mac Studio M2 Ultra, 128 GB Ram
Canon XF605
Mac OS 26
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#2
@Was muss man den bei Render in Place angewählt haben, damit DR diese Stelle komplett rendert und danach flüssig wiedergibt

Hast du bei Render in Place unter Type »Apple ProRes 4444« ausgewählt?
Dann wir der Clip mit Alpha-Key gerendert = ohne Hintergrund.
Ansonsten wird der Clip - in deinem Fall V3 mit schwarzen Hintergrund gerendert.

Denke bei Render in Place wird eben nur der Clip gerendert den du auswählst = in deinem Fall V3 - und nicht die darunter liegenden (Bitte korrigiert mich falls das nicht korrekt ist?!)
LG
Otmar

-MacStudio
-Sequoia 15.6
-Davinci Resolve Studio (letzte Version)
-BM UltraStudio 4K mini
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#3
Ich habe es gerade noch mal probiert und alle drei Clips in V1, V2, und V3 angewählt, also rot markiert. Dann rechte Maus und RiP angewählt.
Wähle ProRes 422, und hake die drei Optionen "Include Video, Fusion und Color".
DR rechnet und legt mir im Media Pool drei neue Clips an. Allerdings alle mit schwarzem Hintergrund. Die per Magic Mark ausgestanzte Person erscheint auf V3 vor schwarzem Hintergrund, auf V2 liegt der Text, ebenfalls auf schwarz und auf V1 liegt der original Clip ohne schwarzem Hintergrund.

Beim Abspielen der RiP-Stelle sehe ich nicht den fertig gerenderten Clip, also mit Text hinter Person, sondern nur den Layer V3, also ausgestanzte Person vor schwarz.
Wähle ich nur den Clip auf V1 passiert dasselbe.

Ich verstehe ehrlich gesagt diese Funktion nicht, oder muss ich an ganz anderer Stelle noch irgendwas anhaken, abhaken oder sonst was tolles machen.
So langsam steigt der Nervfaktor, schließe natürlich eine Fehlbedienung nicht aus, habe aber alles streng nach einem YT-Video von Francesco Steinfeld  (https://www.youtube.com/watch?v=nrK1MnERZzs&t=637s) gemacht. 

Vielleicht hat jemand ja eine Idee, was hier zu tun ist, oder kann mich in die Geheimnisse der Funktion RENDER IN PLACE einweihen.
DR Studio 20.2.1
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#4
Lies doch einfach was MoEdit schon geschrieben hat!  Big Grin
Gruß Peter

Aufnahme: 2 x Sony FDR-AX 700, Panasonic DMC FZ300, Panasonic DMC LX 100, Samsung A52
PC: ASRock Z370, intel i7 8700K, 64 GB RAM, RTX 3070, Samsung SSD 870 Pro + 2 HD 4 TB, eine SSD 1 TB für Cache,
Intensity Pro 4K, 2x EIZO Color Edge kalibriert, 1x EIZO EV 2360
NLE: DaVinci Resolve Studio & Fusion Studio 18.5 mit Micro Panel, Shuttle Pro; 
Video: Topaz Video AI und Photo AI, Neat Video
Audio: Wavelab Elements 11, Cubase Elements 12, Acoustica 7 und Sononym
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#5
hast Du denn auch den Alphakanal in dem Color Tab eingestellt?
Bye Uwe
WIN 11 Pro, RTX 2080 TI, AMD 9 3900X, 64 GB RAM GSkill, M2 1 TB, SSD EVO 1 TB, SSD ScanDisk 240 GB,
MSI X470 Gaming Pro Carbon,DR 20.1 Studio, Monitor AOC 32" + Samsung 32" 4K
Loupedeck CT, Canon 60D, Osmo Pocket, Canon R 7
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#6
Das hatte ich bereits vor meinem letzten Posting getan. 
Seine Antwort hat aber nicht zur Lösung des Problems beigetragen.

Mittlerweile bin ich etwas schlauer. Allerdings glaube ich, dass ich nicht der einzige bin, der die Hintergründe der relativ neuen Funktion "Render In Place" nicht ganz durchschaut.

Der Haken liegt darin, dass am Ende eine MOV-Datei entsteht, die eben den Alpha-Kanal nicht beinhaltet, somit der Hintergrund verloren geht.
Liegt über dem Clip also ein Fusion-Titel und benutzt man hier RiP, wird man zunächst immer eine MOV-Datei ohne Hintergrund erhalten.
Man muss also den Umweg über einen Compound-Clip gehen und diesen dann mit RiP bearbeiten lassen. Dann erhält man ein File,  indem alle zu berechnenden Parameter enthalten sind. Nur kommt man darin dann nicht mehr an die evtl. vorher vorhandenen Nodes heran.

Klar, man kann dann wieder "Decompose to Original" sagen und eine neue Bearbeitung vornehmen.

Daher könnte man auch bei Render Cache Color Output bleiben.

Denn so wie ich das bisher verstanden habe, ist die RiP-Funktion in erster Linie für User mit schwächerer Hardware-Ausstattung eingeführt worden.
DR Studio 20.2.1
Mac Studio M2 Ultra, 128 GB Ram
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#7
Bitte genau lesen ;-)
Siehe Post: „Hast du bei Render in Place unter Type »Apple ProRes 4444« ausgewählt?“
Du schreibst ProRes 422 - da geht keine Alpha Key!
LG
LG
Otmar

-MacStudio
-Sequoia 15.6
-Davinci Resolve Studio (letzte Version)
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#8
Ich dachte, mit Alpha key bedeutet, dass der Hintergrund mit eingebettet wird.
DR Studio 20.2.1
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#9
Nein, es bedeutet, dass eine Transparenzinformation mit eingebettet wird.
- MacBook M1 Pro unter Sonoma 14.8.3
- Resolve und Fusion Studio 20.3.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.3
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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#10
OK, Transparenz wird eingebettet.

Welche Vorgehensweise würdest du mir nun empfehlen, wenn es darum geht, eine Stelle, die selbst bei meinem M1-Max Macbook nicht flüssig wiedergegeben wird, ohne Ruckeln abspielen zu können?

Habe ich das so richtig verstanden?

Ausgangslage:
V1= orig. Clip mit Person
V2=Fusion Titel
V3=kopierter V1-Clip mit Magic Mask bearbeitet und Tracking, damit Titel hinter Person liegt

Markiere nun gleichzeitig V1, V2 und V3, sage RiP, wähle Pro Res 422
Sichtbares Ergebnis in Timeline: V1=orig.Clip, V2=Fusion Titel ohne Transparenz, V3=V1-Clip mit Tracking aber ohne Transparenz
Beim Abspielen sieht man nur den Inhalt von V3, also getrackte Person auf schwarzem Hintergrund, aber kein Ruckeln.

Besser wäre aber wohl:
Markiere gleichzeitig V1, V2 und V3, sage RiP, wähle Pro Res 4444 (dauert natürlich länger)
Sichtbares Ergebnis in Timeline: V1=orig.Clip, V2=Fusion Titel mit Transparenz, V3=V1-Clip mit Tracking mit Transparenz
Beim Abspielen sieht man alles, also getrackte Person und den Titel dahinter und kein Ruckeln.

Wie sieht es mit der Compound-Clip Alternative aus:
Markiere gleichzeitig V1, V2 und V3, sage "New Compound-Clip", nun liegt nur noch der Compound Clip in V1
Sage für V1 RiP, wähle ProRes 422, wird berechnet und spielt das getrackte Video mit Titel hinter Person ohne Ruckeln ab.

Gibt es da irgendwelche Vor/Nachteile je nach gewählter Variante, oder sind die, wenn es nur um die flüssige Wiedergabe geht, gleichwertig?
__________________________________________________________

Und ich tue mich nach wie vor sehr schwer damit, die Philosophie der diversen Render-Modi zu kapieren bzw. wann welche Methode sinnvoll ist und warum diese scheinbar ein "Eigenleben" haben.
Habe in den Einstellungen "Enable Backround Caching" auf 1 s gestellt. 
Nach meinem Verständnis sollte diese Einstellung erst greifen, wenn ich mich im Render Cache-Smart-Mode befinde und bei None bzw. User nicht nach 1s aktiv werden.

Wenn ich die besagte Sequenz mit:
Playback - Render cache - None  abspiele, ruckelt die Wiedergabe und es wird auch nichts gerendert. Keine rote Linie bei der Wiedergabe und auch keine blaue.

Bei
Playback - Render cache - User  wird aber sofort gerendert, auch ohne Abspielen, aus der roten Linie wird eine blaue. Das hätte ich nun erst bei "Smart" erwartet. Warum rendert DR diese Stelle im User-Mode automatisch? Hinzu kommt, dass selbst nachdem die Sequenz blau markiert ist, die Wiedergabe trotzdem ruckelt. Nun sollte doch eigentlich ein fertig gerendertes File abgespielt werden und demnach flüssig laufen.

Selbst wenn ich den Render Cache für die markierten Clips lösche, bin nach wie vor im "User"-Mode, dann kommt zunächst die rote Linie, aber sofort wird diese ohne weitere Aufforderung dazu gerendert und blau, aber Wiedergabe bleibt ruckelig.

In den Einstellungen unter Master Settings - Optimized Media and Render Cache habe ich die letzten drei Optionen deaktiviert, also keinen automatischen Cache für Transitions, Composites, und Fusion effects. Hatte geglaubt, dass diese Einstellungen einen Einfluss auf dieses "eigenmächtige" Rendering haben könnten. Aber auch das hat nichts gebracht.

Ist das nun ein Bug oder ein Feature, dass sich mir allerdings bisher nicht erschließt?
Vielleicht kannst du mir auf die Sprünge helfen.
DR Studio 20.2.1
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