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Hallo,
bin mir nicht so ganz sicher, ob dies der richtige Thread für das Thema ist.
Versuche aktuell Videos von der neuen GoPro H9 zu bearbeiten. Jetzt hat mich eine Empfehlung auf gp.com doch etwas aus der Bahn geworfen: "Wie man Quelldateien auf das Editieren vorbereitet (Windows /Pc)". Folgende Empfehlung (Zitat):
"Jetzt hast du ein paar schöne Clips mit deiner GoPro oder DSLR-Kamera aufgenommen ... und nun? Da das Dateiformat H.264 nicht für die Bearbeitung geeignet ist, solltest du deine Dateien in das GoPro/CineForm Dateiformat umwandeln. Dieses Dateiformat wurde speziell für die Bearbeitung konzipiert und ist mit den meisten gängigen nichtlinearen Bearbeitungsprogrammen kompatibel (iMovie, Final Cut Pro, Premiere, AVID, Vegas usw.)."
Die Gopro speichert neben den mp4 Dateien noch einige andere Dateien (.lrv/.thm/) auf. Bei meinen ersten Tests on the fly konnte ich die mp4 eigentlich ziemlich gut verarbeiten. Lediglich die Reihenfolge war etwas tricky bzw. musste beachtet werden. Die GP speichert im Dauermodus die Aufnahmen in Blöcken ab (ca. 12 min/Datei). Die sollten dann entsprechend in die TL kommen.
Muss ich mir jetzt Gedanken machen nach dem Zitat von oben? Irgendwas ins Cineformat umwandeln (was auch immer das ist ...?)
Sind die GPro Dateien (.lrv/.thm) relevant für die Bearbeitung?
Danke für eure Antworten
Martin
Zur eingesetzten Technik:
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Da Du Studio hast und eine brauchbare GPU, vergiss das mit dem Umwandeln (auch wenn Cineform ein guter Codec ist).
Aber besser immer die ganze Karte kopieren und nicht nur die mp4 Dateien rausziehen.
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H264 lässt sich problemlos direkt bearbeiten. Das Umwandeln in ein anderes Format kostet Zeit und Festplattenspeicherplatz bringt aber keine Vorteile.
vg Ianus
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Ianus,'https://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/1652-videos-von-gopro-verarbeiten/&postID=13336#post13336' schrieb:H264 lässt sich problemlos direkt bearbeiten. Das Umwandeln in ein anderes Format kostet Zeit und Festplattenspeicherplatz bringt aber keine Vorteile. Das halte ich jedoch für eine gewagte Behauptung.
Handelt es sich bei H264 doch um eine recht starke Komprimierung -> long GOP. Dies ist eher ein Output-Codec.
Ein Umwandeln in ein Intraframe Format also einen Editing Codec kann durchaus Vorteile bieten.
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Das hat schon in Premiere CS6 funktioniert und in Resolve funktioniert es auch. Welche Vorteile bringt es bei dir? - Ianus
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grundsätzlich alle Vorteile, die ALL-Intra vs Long GOP bietet.
Ich meine, das liegt doch auf der Hand. Weniger Systemlast; flüssigeres Arbeiten.
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Prinzipiell schon, aber flüssig arbeiten kann ich auf meinem Rechner und der ist nicht der modernste. Vielleicht aber sind unsere Ansprüche unterschiedlich. Ich meine, ich bearbeite selten mehr als drei Videospuren übereinander. Höchstens beim Vor- und Abspann oder wenn ich irgendeine "Grafik" erzeugen will. Im größten Teil der Filme reicht aber eine Videospur. Gleichzeitig habe ich das "automatische Vorschaurendern" aktiviert.
Die Systemlast ist mir eigentlich egal. Beim finalen Rendern piept der Rechner manchmal an so heißen Sommertagen wie sie jetzt gerade sind. Vermutlich würde er aber beim Konvertieren auch piepen. Da hört man ja auch wie die Lüfter hinauffahren.
So konvertiere ich nur Videofiles die das Schnittprogramm nicht importieren kann. Hatte da so eine 08/15 Wildkamera die erzeugte sehr eigenwillige AVI-Dateien.
vg Ianus
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Ianus,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/1652-videos-von-gopro-verarbeiten/&postID=13352#post13352' schrieb:Welche Vorteile bringt es bei dir? - Ianus Es sollte/könnte eigentlich beim Entrauschen und beim Stabilisieren einen (signifikanten) Performancegewinn bringen.
In Edius zB gilt das für NeatVideo, Mercalli und den Stabilizer.
In Resolve habe ich diese Vergleiche noch nicht gezielt angestellt, ob das da auch in dieser Größenordnung gilt.
Interessehalber sehe ich mir das dieses WE (soll ja ziemlich verregnet werden) mit h.264 und HQX an.
kurt
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Ich wandel auch alle meine GoPro Files um, es kommt immer darauf an was man wie machen will, wie die Ausgangslage ist. Die Behauptung
Ianus,'http://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/1652-videos-von-gopro-verarbeiten/&postID=13336#post13336' schrieb:H264 lässt sich problemlos direkt bearbeiten. Das Umwandeln in ein anderes Format kostet Zeit und Festplattenspeicherplatz bringt aber keine Vorteile.
vg Ianus ist schlichtweg Falsch.
Liebe Grüße Hans
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Ianus,'https://www.davinci-resolve-forum.de/index.php?thread/1652-videos-von-gopro-verarbeiten/&postID=13358#post13358' schrieb:Vielleicht aber sind unsere Ansprüche unterschiedlich. ... ja, vielleicht. Ich habe da eine eher niedrige Toleranzgrenze wenn die Wiedergabe während der Bearbeitung nicht völlig flüssig oder smooth läuft.
Das regt mich dann schon irgendwie auf wenn es ruckelt.
Und das tut es doch recht oft - und auch die out-of-GPU -Memory Geschichte kenne ich.
Wenn die GPUs nicht doppelt so viel kosten würden wie normal - könnte man sich direkt zwei davon einbauen ...
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