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Zeitlupen-Frage
#1
Hallo alle,

folgende Situation:
- Timeline mit 29,97 fps
- Film-Roh-Material mit 59,94 fps

Wenn ich mit Change Clip Speed die Geschwindigkeit eines Clips auf 50% ändere... zeigt mit das entsprechende Fenster nur noch 14,985 Frames per Second an. Dabei sollte ich doch genug Material haben um auch bei 50% Abspielgeschwindigkeit der Timeline noch flüssige Zeitlupen zu erzeugen?
Für den Retime Process habe ich Optical Flow ausgewählt. Das Resultat sieht ok-ish aus. Jedoch bin ich mir nicht sicher wie Resolve hier im Detail arbeitet. Werden die erforderlichen zusätzlichen Frames errechnet oder wird auf das vorhandene Material zugegriffen?

Fragegruss
~L~
Hardware: X570 | Ryzen 9 3950X | 128GB RAM | RTX 4090 24GB | 500 GB SSD (System) | 4TB SSD (ScratchDrive) | Speed Editor | Eizo ColorEdge CG + CS, LG UltraFine
Software: Windows 11 | Davinci Resolve Studio 21.1.1 Build 10

Storage: TrueNAS | Open Media Vault
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#2
Optical Flow ist sehr rechenintensiv und daher ist oft eine flüssige Wiedergabe nicht möglich.

Hier ein Video, das Optical Flow und Speed Warp gut darstellt:

https://www.youtube.com/watch?v=u_4KG8ljliY
Gruß Peter

Aufnahme: 2 x Sony FDR-AX 700, Panasonic DMC FZ300, Panasonic DMC LX 100, Samsung A52
PC: ASRock Z370, intel i7 8700K, 64 GB RAM, RTX 3070, Samsung SSD 870 Pro + 2 HD 4 TB, eine SSD 1 TB für Cache,
Intensity Pro 4K, 2x EIZO Color Edge kalibriert, 1x EIZO EV 2360
NLE: DaVinci Resolve Studio & Fusion Studio 18.5 mit Micro Panel, Shuttle Pro; 
Video: Topaz Video AI und Photo AI, Neat Video
Audio: Wavelab Elements 11, Cubase Elements 12, Acoustica 7 und Sononym
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#3
Die bessere Möglichkeit für eine Verlangsamung auf die Hälfte: stell den Clip unter “Clip Attributes” auf den Wert Deiner Timeline um. Schneller und frei von Artefakten!
- MacBook M1 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Resolve und Fusion Studio 21.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Sandbox MacOS mit Golden Gate 27.0
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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#4
Die unterschiedlichen Methoden für Zeitlupe werden hier ganz gut erläutert:


https://www.youtube.com/watch?v=mOI416-K8M8
Gruß Peter

Aufnahme: 2 x Sony FDR-AX 700, Panasonic DMC FZ300, Panasonic DMC LX 100, Samsung A52
PC: ASRock Z370, intel i7 8700K, 64 GB RAM, RTX 3070, Samsung SSD 870 Pro + 2 HD 4 TB, eine SSD 1 TB für Cache,
Intensity Pro 4K, 2x EIZO Color Edge kalibriert, 1x EIZO EV 2360
NLE: DaVinci Resolve Studio & Fusion Studio 18.5 mit Micro Panel, Shuttle Pro; 
Video: Topaz Video AI und Photo AI, Neat Video
Audio: Wavelab Elements 11, Cubase Elements 12, Acoustica 7 und Sononym
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#5
Interessant wäre aber die Frage zu klären, wie sie im Ausgangsbeitrag gestellt wird. Wie arbeitet Davinci bei den unterschiedlichen Varianten intern. Bei der Möglichkeit die Framerate in den Clipeigenschaften zu ändern, passiert genau das, was man will. Es wird jeder vorhandene Frame mit der halben Geschwindigkeit angezeigt. Die Zeitlupe funktioniert so, wie es sein soll. Man nimmt es schneller auf und spielt es entsprechend langsamer ab.

Was macht aber Davinci intern, wenn man einen 50 fps Clip in eine 25 fps Timeline packt und dann die Geschwindigkeit halbiert? Rechnet DaVinci zuerst den Clip in 25 fps um (also lässt jeden zweiten Frame einfach aus), macht aus dem Rest einen 12,5 fps Clip und berechnet bei der Optical Flow Einstellung die Zwischenframes, damit es wieder flüssig aussieht oder greift DaVinci auf die Frames zurück, die ja in dem originalen 50 fps-Clip eigentlich vorhanden sind. Also die ausgelassenen Frames vom Anfang sind ja da.
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