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Exporteinstellungen
#1
Hallo,

ich habe mal eine grundlegende Frage zum Export.

Ich war vor kurzem auf einem Konzert und habe als kleine Erinnerung bisschen mit dem Handy gefilmt (3840x2160, 30 fps, 50 Mbit/s (wird so ausgegeben)). Zuhause habe ich dann ein kleines Filmchen gemacht, das am Ende ca. 12 min geworden ist. Ich habe es dann mit 3840x2160, 30 fps, aber nur 25 Mbit/s und MP4/H265 exportiert. Die Datei war dann 2,3 GB. Da ich aus auch an Freunde, die mitgegangen sind, verschicken wollte, wollte ich die Datei gerne etwas kleiner haben. Ich habe dann exakt die gleichen Exporteinstellungen, aber nur 1920x1080 eingestellt. Die fertige Datei war dann auch fast 2,3 GB groß??? Die müsste doch eigentlich deutlich kleiner sein, theoretisch 1/4 so groß. Liegt das an den Handydateien, oder habe ich irgendwo ein Häkchen in den Exporteinstellungen vergessen, habe schon lange nicht mehr in HD exportiert?
Tausend Dank, wenn mir jemand bei dieser grundlegenden Frage weiterhelfen könnte.

Ich wünsche allen noch einen schönen Ostermontag.

Viele Grüße
Marcus
Desktop: i9-10900K (10x3,7 GHz), 2x 16 GB RAM (DDR4)
NVIDIA RTX2080S (Studio Treiber)
Laptop: Surface Studio Pro, i7, NVIDIA RTX-3050Ti (Studio Treiber), 16 GB RAM
Studio Treiber, DaVinci Resolve 20
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#2
Nein. Wenn du eine Datenrate pro Sekunde angibst, dann bekommst eben genau das. Egal welche Maße dein Film hat. Richtig ist aber, bei geringere Auflösung kannst du auch die Datenrate drastisch reduzieren.
Edit1: Mac Studio M3 Ultra 256GB RAM, UltraStudio 4K Extreme 3, Promise Pegasus32 R8 96 TB lokal via Thunderbolt
Edit2: MacPro 7.1 (Intel), 2x Radeon VII, DeckLink 4K Extreme 12G, Promise Pegasus32 R8
Gemeinsames NAS per 2x 10GbE Bond mit 12x 28TB für kollaboratives Arbeiten, jeweils macOS Tahoe, DaVinci Resolve Studio 20, professionelle Abhöre, Sprecherkabine mit Talkback und vieles mehr …
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  • kpot11
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#3
Vielleicht hilft auch folgendes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=Ld0mQaJYDGE
Windows 10/11 Pro 64 bit |  I9  12900K |  64 GB Ram | 4TB NVMe Crucial T700
Nvidia RTX 4070
Software : DaVinci Resolve 20 Studio | MAGIX VDL Premium | TOPAZ (kein Abo) |  NEAT

Audio: Wavelab |  Cakewalk
Soundkarte: RME UCX
Kamera: Sony Alpha 57 | Iphone 15pro
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  • Marcus7
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#4
Hallo,

vielen Dank für die Antworten.

Habe mir gerade das kurze youtube-Video angeschaut. Es wird dort erwähnt, dass H265-exportierte Filme kleinere Dateien ergeben als H264. Das kann ich nicht bestätigen. Habe mein Filmchen mit exakt den gleichen Exporteinstellungen einmal mit H264 und einmal mit H265 gerendert. Es ergibt nahezu identische Dateigrößen.
Versteht ihr das?
Vielen Dank.

Viele Grüße
Marcus
Desktop: i9-10900K (10x3,7 GHz), 2x 16 GB RAM (DDR4)
NVIDIA RTX2080S (Studio Treiber)
Laptop: Surface Studio Pro, i7, NVIDIA RTX-3050Ti (Studio Treiber), 16 GB RAM
Studio Treiber, DaVinci Resolve 20
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#5
Ja, bei H.265 (HEVC) kann man eine 40 - 50% geringere Bitrate als bei H.264 (AVC) einstellen und verliert dabei soweit keine Bildqualität.
Windows 11 / Intel Core Ultra 7 265 / 32 GB RAM / Nvidia RTX 2060 12 GB VRAM
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#6
H.265 ist einfach der modernere und effizientere Codec. 
Das heißt aber, dass Du selber entscheiden kannst, ob Du kleinere Dateien bei gleicher Qualität oder gleich große mit besserer Qualität möchtest. Der Unterschied liegt nach meiner Erfahrung eher bei etwa 30%, wobei das insbesondere bei GOP-Codecs immer sehr vom Bildinhalt und den Bewegungen abhängt.
- MacBook M1 Pro unter Sonoma 14.8.3
- Resolve und Fusion Studio 20.3.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.3
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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  • davinci-resolve-studio-user
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#7
Weiß nicht wie Eure Erfahrungen dazu sind, in der Studio-Version von DaVinci Resolve hat man ja auch CQP (Constant Quantization Parameter) als Videokodierungsmodus zur Verfügung. Die dabei erzeugten, vergleichsweise geringen Dateigrößen sind prima für die Weitergabe geeignet.
Windows 11 / Intel Core Ultra 7 265 / 32 GB RAM / Nvidia RTX 2060 12 GB VRAM
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#8
Apfelnico hatte es ja am Anfang schon erklärt. Wenn du vorgibst mit 25 MBit/s zu rendern, dann macht Davinci das auch und dann werden natürlich alle gleich langen Dateien auch gleich groß. Dass der Codec besser ist und kleinere Dateien erzeugt bedeutet, wenn du H.264 mit 25 MBit/s renderst, kannst du dieselbe Datei in H.265 mit weniger MBit/s rendern, bei gleicher Qualität. Oder du renderst beide mit derselben Datenrate, dann werden sie natürlich gleich groß, aber mit besserer Qualität bei H.264.
Ob das jetzt immer mit dem bloßen Auge erkennbar ist, mal dahingestellt.
IntelCore i7-6700 @ 3.40 GHz | 64 GB RAM | GeForce RTX 3060 | Davinci Resolve Studio aktuell | Speed Editor | Novation Launch Control XL  
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  • Apfelnico
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#9
(08-04-2026, 14:38 14)Marcus7 schrieb: Habe mir gerade das kurze youtube-Video angeschaut. Es wird dort erwähnt, dass H265-exportierte Filme kleinere Dateien ergeben als H264. Das kann ich nicht bestätigen. Habe mein Filmchen mit exakt den gleichen Exporteinstellungen einmal mit H264 und einmal mit H265 gerendert. Es ergibt nahezu identische Dateigrößen.
Versteht ihr das?

Selbstverständlich ist das so, wenn du die GLEICHEN Einstellungen – Datenrate pro Sekunde – nutzt. Bei "25mbit je Sekunde" kommen eben eine exakt gleich große Dateien bei gleicher Cliplänge raus, das ist doch simple Mathematik. Unabhängig davon, welcher Codec und welche Bildabmessungen dein Film nun hat.

Um es mal "praktisch" anzugehen: Wenn du mit "25mbit/s" bei 4K in H.264 mit der Bildqualität zufrieden bist, kannst du den gleichen Film in nur 1080p in H.264 mit vielleicht "7mbit/s" ausgeben. Und wenn du diesen geringer aufgelösten Film mit dem effizienteren Codec H.265 ausgibst, dann reichen vielleicht nur 2mbit/s. An diesen Parametern kannst du schrauben, ausspielen würde ich per "in und out" erstmal ein kürzeres repräsentatives Stückchen, damit es nicht so lange dauert fürs testen, um die optimale Bitrate zu finden.
Edit1: Mac Studio M3 Ultra 256GB RAM, UltraStudio 4K Extreme 3, Promise Pegasus32 R8 96 TB lokal via Thunderbolt
Edit2: MacPro 7.1 (Intel), 2x Radeon VII, DeckLink 4K Extreme 12G, Promise Pegasus32 R8
Gemeinsames NAS per 2x 10GbE Bond mit 12x 28TB für kollaboratives Arbeiten, jeweils macOS Tahoe, DaVinci Resolve Studio 20, professionelle Abhöre, Sprecherkabine mit Talkback und vieles mehr …
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#10
Aber zum Testen bitte 'hartes' Material benutzen: viele Details im Schärfereich und viel Bewegung.
Wenn das noch gut aussieht, reicht es für alles Andere sowieso. Ideal ist formatfüllendes Wasser in Gegegnlicht mit etwas Wind, Blätter gegen den Himmel oder Ähnliches.
Wenn das nicht völlig verpixelt ist, bist Du auf der sicheren Seite.
- MacBook M1 Pro unter Sonoma 14.8.3
- Resolve und Fusion Studio 20.3.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.3
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
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