19-08-2025, 12:38 12
Moin zusammen,
seit einigen Wochen beschäftige ich mich mit Davinci Resolve, da ich mit meinem alten (uralten!) Schneideprogramm Sony Vegas 13 zunehmend Probleme hatte. So kam ich auf Empfehlung eines Freundes zu Davinci.
Da in den nächsten Tagen ein größeres Videoprojekt ansteht, habe ich ein paar Fragen zum Umgang mit Davinci.
Ich möchte einen Film für einen runden Geburtstag schneiden, der sehr viel Einzelmaterial enthalten wird. Unter anderem auch Ausschnitte aus Hi8-Videobändern. Das sind 24 Kassetten zu je einer Stunde. Die Bänder habe ich bereits vor einigen Jahren digitalisiert.
Ich habe schon mal ein Projekt mit den Bändern gemacht und einzelne Szenen daraus genommen. Damals habe ich jedes Band einzeln in Sony Vegas geöffnet, die gewünschte Szene freigeschnitten (alles davor und dahinter gelöscht) und gerendert. Dann wieder auf das komplette Video zurück und die nächste Szene gesucht und gerendert. Das dauerte eeewig. Welche Möglichkeiten gibt es hier? Ich habe was von Stringout gelesen, weiß aber nicht, ob das das richtige für mich ist, weil das ja bedeuten würde, dass alle kompletten Bänder im Zugriff liegen müssten. Das sind allein für die Bänder über 200 GB und so groß ist meine Arbeits-SSD nicht. Und mit der Übersicht bin ich mir auch nicht sicher. Ansonsten könnte ich das analog zu damals in Vegas machen, nur dass ich die Clips alle in der Timeline freischneide und dann die Timeline als Einzelclips rendere. Das müsste ich dann 24 mal (für jedes Band) machen. Habt ihr weitere Ideen?
Nächste Frage zum Seitenverhältnis: Die Bänder liegen in 4:3 vor und der Film soll später in 16:9 sein.
Damals habe ich die Videospur dupliziert, drunter gelegt, auf 16:9 aufgezogen und unscharf gemacht. So kennt man das aus Hochkant-Videos, die im TV gezeigt werden. Das fand ich eigentlich ganz schick, denn ein Crop kommt nicht in Frage, weil einfach zu viel Bild verloren geht. Jetzt habe ich was von „Superview“ gelesen. Da werden die Ränder oder bestimmte Bereiche verzerrt, richtig? Taugt das was für diese alten Home-Videos, oder ist das eher was für Action-FPV?
So viel erst mal zu meinen Fragen. Vielleicht hat ja jemand etwas Ähnliches gemacht und teilt diese Erfahrung.
Viele Grüße
Hennu
seit einigen Wochen beschäftige ich mich mit Davinci Resolve, da ich mit meinem alten (uralten!) Schneideprogramm Sony Vegas 13 zunehmend Probleme hatte. So kam ich auf Empfehlung eines Freundes zu Davinci.
Da in den nächsten Tagen ein größeres Videoprojekt ansteht, habe ich ein paar Fragen zum Umgang mit Davinci.
Ich möchte einen Film für einen runden Geburtstag schneiden, der sehr viel Einzelmaterial enthalten wird. Unter anderem auch Ausschnitte aus Hi8-Videobändern. Das sind 24 Kassetten zu je einer Stunde. Die Bänder habe ich bereits vor einigen Jahren digitalisiert.
Ich habe schon mal ein Projekt mit den Bändern gemacht und einzelne Szenen daraus genommen. Damals habe ich jedes Band einzeln in Sony Vegas geöffnet, die gewünschte Szene freigeschnitten (alles davor und dahinter gelöscht) und gerendert. Dann wieder auf das komplette Video zurück und die nächste Szene gesucht und gerendert. Das dauerte eeewig. Welche Möglichkeiten gibt es hier? Ich habe was von Stringout gelesen, weiß aber nicht, ob das das richtige für mich ist, weil das ja bedeuten würde, dass alle kompletten Bänder im Zugriff liegen müssten. Das sind allein für die Bänder über 200 GB und so groß ist meine Arbeits-SSD nicht. Und mit der Übersicht bin ich mir auch nicht sicher. Ansonsten könnte ich das analog zu damals in Vegas machen, nur dass ich die Clips alle in der Timeline freischneide und dann die Timeline als Einzelclips rendere. Das müsste ich dann 24 mal (für jedes Band) machen. Habt ihr weitere Ideen?
Nächste Frage zum Seitenverhältnis: Die Bänder liegen in 4:3 vor und der Film soll später in 16:9 sein.
Damals habe ich die Videospur dupliziert, drunter gelegt, auf 16:9 aufgezogen und unscharf gemacht. So kennt man das aus Hochkant-Videos, die im TV gezeigt werden. Das fand ich eigentlich ganz schick, denn ein Crop kommt nicht in Frage, weil einfach zu viel Bild verloren geht. Jetzt habe ich was von „Superview“ gelesen. Da werden die Ränder oder bestimmte Bereiche verzerrt, richtig? Taugt das was für diese alten Home-Videos, oder ist das eher was für Action-FPV?
So viel erst mal zu meinen Fragen. Vielleicht hat ja jemand etwas Ähnliches gemacht und teilt diese Erfahrung.
Viele Grüße
Hennu
Nicht mehr der schnellste, aber für 1080p reicht es noch:
Intel i7 7700k
GeForce GTX 1070Ti
16 GB DDR4 RAM
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