29-09-2020, 03:56 3
Der Inder hier ist keine ausgebildeter Filmemacher, er hat sich in fast 20 Jahren alles selbst beigebracht. Gerade deshalb ist aber interessant, sich mal was von seinen Tipps anzusehen, auch wenn er heute etwas arg überzeugt von sich selbst ist. Aber er ist eben zu keiner Filmuniversität gegangen, er hat sich nur ganz viele gute Filme sehr genau angesehen und so gelernt. Heute lebt er davon.
Leider auf Englisch, aber auch verständlich illustriert. Hier zeigt er z.B. wie man aus einer banalen Situation eine Geschichte macht: https://wolfcrow.com/how-to-write-a-great-movie-scene/
Der interessanteste Punkt daran ist, dass er eine Herausforderung (Challenge) für seinen Protagonisten in die Geschichte bringt. Das erzeugt Spannung, weil man wissen möchte, wie er/sie das überwindet. Da kann man immer was finden, selbst für einen Ausritt…
Zum Thema Farben hat er auch was: https://wolfcrow.com/why-good-looking-mo...olor-rule/
Und beim Ton schließ ich mich dem vorigen Beitrag an: Du brauchst O-Ton um die Zuschauer in die Szene einzubeziehen. Nur dynamische Musik drunter erzeugt Beliebigkeit, die ist heute überall.
Noch ein persönlicher Tipp: verschieß Dein Pulver nicht gleich am Anfang. Die spektakuläre Kamerarotation erzeugt mehr Erwartungen, als das Thema einlösen kann. Wäre eher was für 'nen Tatort, wo dann am Schluss die Leiche in der Ecke liegt un die Rotation ganz groß auf dem Auge endet …
Weniger ist mehr!
Leider auf Englisch, aber auch verständlich illustriert. Hier zeigt er z.B. wie man aus einer banalen Situation eine Geschichte macht: https://wolfcrow.com/how-to-write-a-great-movie-scene/
Der interessanteste Punkt daran ist, dass er eine Herausforderung (Challenge) für seinen Protagonisten in die Geschichte bringt. Das erzeugt Spannung, weil man wissen möchte, wie er/sie das überwindet. Da kann man immer was finden, selbst für einen Ausritt…
Zum Thema Farben hat er auch was: https://wolfcrow.com/why-good-looking-mo...olor-rule/
Und beim Ton schließ ich mich dem vorigen Beitrag an: Du brauchst O-Ton um die Zuschauer in die Szene einzubeziehen. Nur dynamische Musik drunter erzeugt Beliebigkeit, die ist heute überall.
Noch ein persönlicher Tipp: verschieß Dein Pulver nicht gleich am Anfang. Die spektakuläre Kamerarotation erzeugt mehr Erwartungen, als das Thema einlösen kann. Wäre eher was für 'nen Tatort, wo dann am Schluss die Leiche in der Ecke liegt un die Rotation ganz groß auf dem Auge endet …
Weniger ist mehr!
- MacBook M1 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Resolve und Fusion Studio 21.1
- Mac mini M4 Pro unter Sequoia 15.7.9
- Sandbox MacOS mit Golden Gate 27.0
- UHD Monitoring per eGPU-Box mit Xiaomi G34WQi Monitor (kalibriert)
- Blackmagic Pocket HD, UMP 4.6 G1 und Sony Alpha A7 IV
- DJI Mavic Air 2
- iPhone 15 Pro Max
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