23-09-2019, 12:55 12
Das manuelle Scharfstellen, also ohne Autofokus ist eine Trainingssache. Mit einer kleinen Blendenöffnung (große Blendenzahl) wird der scharfe Bereich etwas größer, so dass es ein wenig einfacher ist. Es wird natürlich entsprechend mehr Licht benötigt und wenn die Belichtungszeit zu groß wird, macht die Bewegungsunschärfe den Vorteil wieder kaputt. Außerdem habe ich einen Fieldrecorder. Selbst wenn ich den nicht zur Aufnahme benutze, habe ich damit immer noch einen größeren Monitor als das Kamera-Display und verschiedene Einstellungen (Peaking, s/w) um die Schärfe genau einzustellen.
Bei der Belichtung benutze ich oft manuelle Einstellungen, wobei ich zu einer leichten Unterbelichtung neige. Ein bißchen nachträglich aufhellen geht immer, aber überbelichtetes Material lässt sich nicht so gut reparieren. Da ich mit meiner Canon in RAW aufnehme, ist das ganze noch einfacher nachträglich zu korrigieren.
Es ist einfach kein vollautomatischer Camcorder und manuelle Einstellungen sind nichts für spontane Schnappschüsse. Dafür hat man eben größere Freiheiten, wenn man genügend Vorbereitungszeit hat. Mann könnte sich aber auch ein paar Presets für unterschiedliche Situationen speichern, die man dann nur noch leicht anpassen muß.
Bei der Belichtung benutze ich oft manuelle Einstellungen, wobei ich zu einer leichten Unterbelichtung neige. Ein bißchen nachträglich aufhellen geht immer, aber überbelichtetes Material lässt sich nicht so gut reparieren. Da ich mit meiner Canon in RAW aufnehme, ist das ganze noch einfacher nachträglich zu korrigieren.
Es ist einfach kein vollautomatischer Camcorder und manuelle Einstellungen sind nichts für spontane Schnappschüsse. Dafür hat man eben größere Freiheiten, wenn man genügend Vorbereitungszeit hat. Mann könnte sich aber auch ein paar Presets für unterschiedliche Situationen speichern, die man dann nur noch leicht anpassen muß.

