Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Captain Hook ...
#1
Tongue 
... Ich habe gerade gesehen, dass die letzten drei Beiträge in dieser OFF-Topic-Rubrik auch von mir stammen und eher mäßiges Echo erhalten haben. Egal!  Cool

Zum Thema: Ich mache Dokumentationen, meist zu technischem Content in einer Nische einer Nische einer Nische … Das ist auch OK, denn da ist mir die Aufmerksamkeit meiner Zuschauer gewiss.

Problem ist nur: Wenn ich andere Menschen – außerhalb dieser Bubble – erreichen möchte, ist mein produzierter Content eher zum Schnarchen. Die Frage ist also: Wie bekommt die Filmemacherin den Zuschauer an den Haken? Kann man diesen HOOK im Drehbuch/Skript schon vor dem Dreh formulieren? Wie setzt man das dann um – bei einem definierten Budget und definierten Ressourcen? Wer hat da praktische Erfahrungen?

Ich habe mir (den Zuhörerinnen) diese Fragen in meinen beiden letzten Podcastfolgen gestellt … und wer sich auch dafür interessiert und/oder evtl. Anleitungen hat: immer her damit!
Zitieren to top
#2
(19-03-2026, 15:25 15)sventetzlaff schrieb: ... Ich habe gerade gesehen, dass die letzten drei Beiträge in dieser OFF-Topic-Rubrik auch von mir stammen und eher mäßiges Echo erhalten haben. Egal!  Cool

Zum Thema: Ich mache Dokumentationen, meist zu technischem Content in einer Nische einer Nische einer Nische … Das ist auch OK, denn da ist mir die Aufmerksamkeit meiner Zuschauer gewiss.

Problem ist nur: Wenn ich andere Menschen – außerhalb dieser Bubble – erreichen möchte, ist mein produzierter Content eher zum Schnarchen. Die Frage ist also: Wie bekommt die Filmemacherin den Zuschauer an den Haken? Kann man diesen HOOK im Drehbuch/Skript schon vor dem Dreh formulieren? Wie setzt man das dann um – bei einem definierten Budget und definierten Ressourcen? Wer hat da praktische Erfahrungen?

Ich habe mir (den Zuhörerinnen) diese Fragen in meinen beiden letzten Podcastfolgen gestellt … und wer sich auch dafür interessiert und/oder evtl. Anleitungen hat: immer her damit!

Dafür muss man erst einmal wissen, wo dein Content zu finden ist.  :-)
Windows 10/11 Pro 64 bit |  I9  12900K |  64 GB Ram | 4TB NVMe Crucial T700
Nvidia RTX 4070
Software : DaVinci Resolve 20 Studio | MAGIX VDL Premium | TOPAZ (kein Abo) |  NEAT

Audio: Wavelab |  Cakewalk
Soundkarte: RME UCX
Kamera: Sony Alpha 57 | Iphone 15pro
[-] Folgende 1 Mitglied sagte danke vodjara für diesen Beitrag:
  • sventetzlaff
Zitieren to top
#3
Moin! Mein privates Œuvre findet man verteilt über die Links auf der Webseite, die in meinem Profil angegeben ist. Aber es geht mir nicht um Manöverkritik, Shamess Self-Promotion & Zeugs.

Um was es mir geht, ist die grundsätzliche Herangehensweise an eine echte Dokumentation. Also eher das, was man (eventuell?) auf der Filmhochschule lernt. Angefangen mit der Idee, über das erste Scribble, das Drehbuch … über die Technik ... bis hin zur Budget- & Ressourcenplanung und And All That Jazz. 

Anbei mal zwei Videos aus meinem privaten Projekt The New Frontier. Das ist tatsächlich eine reine Einzelveranstaltung. Dafür sind sie ganz okay, aber mir persönlich vieeeeel zu YouTube-Ish. Davon will ich unbedingt weg. Ich arbeite – so es mir die Zeit erlaubt – gerade an dem dritten Teil Urban Greening, bin aber gerade etwas unmotiviert, schon wieder einen YT-Clip abzuliefern. 

Mein Vorbild bezüglich Dokumentation ist z.B. Carl-A. Fechner mit Climate Warriors(2018).

Also in Kurz: Wie macht man einen Fechner-Film? Cool


Meine Filme aus der New-Frontier-Reihe:

The Green Wall
https://youtu.be/fzORi-jaG30

Food Supply
https://youtu.be/xYb6ehGWtrE
Zitieren to top
#4
(19-03-2026, 15:25 15)sventetzlaff schrieb: Wie bekommt die Filmemacherin den Zuschauer an den Haken? Kann man diesen HOOK im Drehbuch/Skript schon vor dem Dreh formulieren?

das scheint mir das Thema Storytelling zu sein? Du willst Interesse wecken und die Leute sollen auch am Ball bleiben?

Da gibt es sogar Literatur dazu. Ich habe meine Bibliothek durchgeschaut und auch mindestens zwei Einträge zu dem Thema gefunden:

   
Hardware: X570 | Ryzen 9 3950X | 128GB RAM | RTX 4090 24GB | 500 GB SSD (System) | 4TB SSD (ScratchDrive) | Speed Editor Eizo ColorEdge CG + CS, LG UltraFine
Software: Windows 11 | Davinci Resolve Studio

Storage: TrueNAS | Unraid | 10GBase-T OMV
Zitieren to top
#5
Ich habe tatsächlich genau das gefunden, wonach ich gesucht habe. Vieles davon war mir zwar irgendwie klar, aber so schön strukturiert (und comprehensive) habe ich dies das erste Mal so gesehen.

Ich will gar nicht auf die einzelnen Punkte eingehen, aber einer, den ich so gar nicht auf dem Schirm hatte, der aber das Leben sooo viel erleichtert, ist das Treatment. Du gehst zu Sponsoren → brauchst ’nen Treatment, suchst Staff → brauchst ’nen Treatment, erklärst der Medienagentur dein Vorhaben → brauchst ’nen Treatment … usw.usf. Ich habe tatsächlich bei jedem dieser Schritte jeweils einen eigenen länglichen Aufsatz geschrieben und im Zweifel ewig erklärt, was ich eigentlich will. Dabei ist die Lösung so simpel. 

Manch einen der Punkte kann bzw. sollte man m.E. noch aufbohren. Das Storytelling im aristotelischen 3-Akter habe ich durch den hier in Asien üblichen zyklischen Stil Qichengzhuanhe (Kishōtenketsu) erweitert. Da ich meine Drehbücher mit DRAMAQUEEN schreibe, waren die Autoren der Software so nett, diese Struktur (z.B. in Pulp Fiction, Chinatown, Kill Bill ...) zu implementieren (https://dramaqueen.info/wiki/storymodell...engZhuanHe).

Eine ausführliche Erklärung der DOCUMENTARY-Schritte, inklusive Templates und etlicher Erklärvideos (inklusive einer Zusammenfassung), findet man hier:
https://www.docfilmacademy.com/blog/how-...ocumentary
Zitieren to top


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste