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Optimaler Export für sehr variables Bildmateriel - Druckversion

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Optimaler Export für sehr variables Bildmateriel - Jominator - 21-04-2026

Hallo allerseits,

die Filmaufnahmen von einer Präsentation möchte ich bei möglichst kleiner Dateigröße exportieren. Das Bildmaterial ist aber sehr gegensätzlich.

Auf der einen Seite habe ich wegen schwacher Beleuchtung leicht verrauschtes Footage, auf der anderen Seite blende ich ab und zu die eigentliche (Powerpoint) Folien als Full Screen Overlay ein.

Für die Powerpoint  Folien würden ja theoretisch 1 Mb/s reichen. U. U. sogar noch weniger, da ändert sich ja oft lange nichts. Bei dem echten Kamera Footage braucht es etwa 3 Mb/s. Klingt erst etwas wenig, aber da bewegt sich ja nur der Sprecher. Alles andere im Bild ist ja quasi statisch.

Ich habe da ziemlich viel mit den Bitraten herum experimentiert und ging davon aus, wenn ich 1 Mb/s als Zielbitrate definiere und 3 Mb/s als Maximum, müsste das ja theoretisch passen. Aber irgendwie haut das nicht so recht hin. Im VLC Player kann man ja die Bitrate kontrollieren. Und da schwankt die immer so um die 2 bis 2,5 Mbit/s. Egal ob der Präsentator herum läuft, oder eine Folie als Overlay gezeigt wird, auf der nur 3 Buchstaben stehen.

Hat da jemand eine Idee wie man das besser hin bekommt?

Cheers


RE: Optimaler Export für sehr variables Bildmateriel - nomade - 22-04-2026

Ich würde ein Master in hoher Qualität, z. B. ProRes oder DNxHR, exportieren und in HandBrake encodieren. Dort hast Du über den RF Parameter viel bessere Kontrolle, ein Wert um die 22 reicht meist schon aus. Achtung: höhere Werte sind mehr Kompression.
Verrauschtes Material würde ich aber zuerst so gut wie möglich filtern, das ist Gift für jede Kompression.


RE: Optimaler Export für sehr variables Bildmateriel - Jominator - 22-04-2026

Danke für den Tipp. Mit HandBrake habe ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt. Klingt aber nach einem interessanten Workaround.

Das Entrauschen hatte ich auch probiert. Bin aber mit den bordeigenen Mitteln nicht so glücklich geworden. Neat Video sagt mir da schon eher zu. Hatte das auch schon in Premiere benutzt. Aber die Renderzeiten werden damit schon abenteuerlich. Zumindest auf meine Rechner verfünffachen sich diese etwa.

Werde das aber mal probieren und meine Erkenntnisse hier kund tun.


RE: Optimaler Export für sehr variables Bildmateriel - Jominator - 22-04-2026

S E N S A T I O N E L L !

Bei einem kurzen Testclip mit leicht verrauschtem Kamerafootage und einer einer Powerpoint Folie beträgt die Spreizung der Bitrate zwischen den beiden Bildinhalten etwa Faktor 5. Wie geil ist das denn? Genau das habe ich gesucht!

Absolut genialer und hilfreicher Tipp von dir, nomade! Vielen Dank.


RE: Optimaler Export für sehr variables Bildmateriel - nomade - 23-04-2026

Freut mich!
NeatVideo ist in der Tat nach wie vor Spitze. Die aktuelle Version rennt übrigens auf Mac M4 schneller als die interne NR-Filterung von DR.


RE: Optimaler Export für sehr variables Bildmateriel - Jominator - 23-04-2026

Es gibt allerdings ein "kleines" Problem. Beim Rendern mit Neat Video stürzt Resolve bei mir irgendwann immer ab. Könnte an der Grafikkarte liegen. Ist eine ältere 1060 mit 6 GB VRAM. Und das Footage ist 4K 4:4:2 10 bit. Ich mache dafrür aber einen eigenen Thread auf, weil das ja mit dem ursprünglichen Thema ja nichts zu tun hat.


RE: Optimaler Export für sehr variables Bildmateriel - nomade - 23-04-2026

Ist klar, NeatVideo braucht ja zusätzliche Power, siehe Dein anderer Thread.
Mit HD käme es vermutlich durch.