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Zwei DR Studio miteinander vernetzen für kollaboratives Arbeiten - Druckversion +- DaVinci Resolve Forum (https://www.davinci-resolve-forum.de) +-- Forum: Blackmagic Design (https://www.davinci-resolve-forum.de/forum-36.html) +--- Forum: Welche Hardware für DaVinci Resolve? (https://www.davinci-resolve-forum.de/forum-130.html) +--- Thema: Zwei DR Studio miteinander vernetzen für kollaboratives Arbeiten (/thread-4905.html) |
Zwei DR Studio miteinander vernetzen für kollaboratives Arbeiten - Apfelnico - 26-06-2025 Moin, Ich habe vor, meine beiden Schnittplätze mit einem RAID5 zu verbinden und eine gemeinsame Projektverwaltung zu nutzen via PostgreSQL. Schnittplätze sind in der Signatur. Bisher jeweils mit eigenem RAID5 (Promise Pegasus 32 R8 via Thunderbolt). Gedacht habe ich an das NAS TerraMaster T12-500 Pro: https://www.terra-master.com/de/products/t12-500-pro.html Da sollen 12x 24TB Festplatten rein als RAID5, etwas mehr RAM könnte nicht schaden und zusätzlich zwei interne NVMe SSD. Konfiguriert soll es so sein, dass eine der SSD fürs Caching des RAID genutzt wird, auf der anderen SSD läuft exklusiv der PostgreSQL-Server für die Projektverwaltung DaVinci Resolve Studio. Also wie DaVinci Resolve Server, mit Projekt- und Nutzerverwaltung. Angebunden soll das NAS per seiner beiden 10GbE via Link Aggregation mit einem 5-Port 10GbE Switch Netgear XS505M. NAS und Switch konfiguriert via LACP Bündelung, die sollten sich so verstehen. An den Switch dann jeweils per 10GbE die beiden Schnittplätze. So sollte jeder der beiden den vollen Speed erhalten und sehen das NAS unter EINER Adresse, worin sich transparent die beiden physischen Ports zu einem virtuellen Bond aggregieren. Das wird ein exklusives Netz zwischen den vier Geräten mit fester IP. Am zweiten Ethernetport (für den Mac Studio benötige ich noch einen TB/USB-C<->Ethernet Adapter) der Schnittplatze erfolgt der Anschluss ans Hausnetz. Gute Idee, oder gibts Einwände? RE: Zwei DR Studio miteinander vernetzen für kollaboratives Arbeiten - ingof - 26-06-2025 Hört sich erst mal ganz gut an. Die Link Aggregation kann keiner Geschwindigkeiten erhöhen. Also zwei 5G Ports mit Linkaggregation und hinter dem Switch ein 10G-Verbindung zu einem PC/Mac bringt trotzdem nur 5G. Aber das hast Du ja schon berücksichtigt. Der Switch ist dann ja auch schon fast komplett belegt. Aber Für Deinen Ausbau macht das für mich erst mal einen guten Eindruck. Das ist aber ein unmanaged Switch. Kannst Du dann dort LinkAggregation einrichten???? Würde ich noch mal explizit mit dem Switch und dem Terramaster NAS überprüfen (lassen). Ich habe zwei Zyxel XGS1210-12 um ins Obergeschoss zu kommen. Die schaffen sogar eine stabile 10G Verbindung über etwa 20 Meter Cat5e-Kabel obwohl das eigentlich schon mehr als Grenzwertig sein sollte. Die sind beine (Web)Managed und ich konnte keine LinkAggregation mit meiner damaligen Synology-NAS herstellen weil die beim LinkAggregation etwas eingeschränkt sind. Wie willst Du das mit dem Backup lösen? Ein zweite NAS vor Ort oder über das Internet? Über Internet brauchst Du aber auch eine entsprechende Anbindung im Notfall um nicht Tagelang auf eine Wiederherstellung zu warten. Die 3-2-1 Regel ist Dir schon bekannt, oder? Das Raid5 hat ja nur eine Festplatte als Reserve. Wenn es dumm kommt und eine Platte aussteigt kann es durchaus sein dass durch die stärkere Auslastung der anderen Festplatten beim Rebuild eine weitere Festplatte aussteigt und alle Daten auf dem NAS weg sind. Das Rebuild oder Wiederherstellung aus dem Backup ist ja je nach Datengröße eine zeitaufwändige Sache. Als weitere Idee wäre es zu überlegen die PostgreSQL auf einen eigenes Gerät auszulagern. Wenn es Dumm kommt und die NAS Hardware den Geist aufgibt, ist die Projekt-Datenbank auch offline. Ich habe dafür eine Intel-NUC mit Linux genommen der sowie so schon rund um die Uhr lief. Ich habe zwei Synology Diskstations mit jeweils 10G und zur Verbindung ins Obergeschoss über zwei Zyxel Switche wo die zwei PCs stehen mit jeweils einer 10G Anbindung. Da ich nur ausgemusterte 6 uralte WD-Red 6TB als RAID 5 verwendete habe komme ich nur auf etwa 600MByte/Sekunde, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Damals musste ich das RAID5 neu einrichten und aus der Backup-NAS die Damals nur eine 1G-Anbindung hatte wiederherstellen. Das hat dann bei mir in etwa eine Woche gedauert :-D RE: Zwei DR Studio miteinander vernetzen für kollaboratives Arbeiten - Apfelnico - 26-06-2025 Das ist mir klar, das ich damit keine 20Gbit für ein Schnittplatz hätte, auch mit 2× 10Gbit nicht. Eine einzelne Netzwerkverbindung (TCP-Session) nutzt nur einen Link und LAG balanciert Sessions, nicht den Durchsatz für eine einzelne Verbindung. Aber: Mehrere gleichzeitige Verbindungen (z. B. zwei Clients) können je ihren eigenen 10Gbit-Link bekommen, wenn der Switch korrekt konfiguriert ist. Beim XS505M: LACP aktivieren, dazu ins Webinterface einloggen (Standard: 192.168.0.239), am Switch einen LAG (LAG1) mit den beiden NAS-Ports einrichten, LACP – nicht „static“ – und sichern. Vier Ports würden mir reichen, soll eh für die beteiligten exklusiv sein, will da keine Mischung mit Hausnetz haben. EDIT: der sollte es können, hat 4x 10gbit RJ45, und dann weitere Ports: QNAP QSW‑M408‑4C RAID5 sollte ausreichend sein, ich weiß dass ich da nur eine Platte verspielen darf. Zur Not eben RAID6, was das Dingen auch bietet. Mit meinen Promise bin ich da bisher gut mit gefahren, hatte es einmal in 14 Jahren, das eine Platte ausfiel. Fing an zu piepen und hatte mir ne eMail geschickt und gesagt, welche Bay von den acht ausgefallen war. Neue Platte rein, Rebuilt war nach 4 Stunden durch. Backup dann lokal auf die frei gewordenen Promise. Die liefern per TB auch konstant knapp 1GByte/s. So wie bisher auch. Internet, Cloud und Backup? Nix. Hab ne schnelle Leitung, rein wie raus 1Gbit/s, darüber bekomme oder versende ich fertige Stücke. Mache fast ausschliesslich Eigenproduktionen, lange Formate für größtenteils Öffis, oder für deren Produktionen die Farbkorrektur. DaVinci Resolve seit Version 8, seit Version 17 schneide ich damit. ![]() Ja, PostGreSQL hab ich auch drüber nachgedacht. Will halt nicht so viele Rechner am Start haben. Und da das NAS eh ein Rechner ist (TOS, letztendlich ein Linux) und man per Docker oder auch anders, dort den Datenbankserver raufbekommt, finde ich das recht elegant. Das Dingen muss eh laufen. Die Datenbank wollte ich halt nicht direkt aufs RAID5/6 laufen lassen, weil da ja nun permanent reingeschrieben wird und immer nur kurze kleine Dateien. Könnte den Durchsatz ausbremsen, weil das Dingen ja eigentlich wunderbar lange, großvolumige Clips schieben soll. Intel NUC mit Ubuntu hatte ich tatsächlich schon im Auge. Muss da noch mal drüber nachdenken. Danke fürs Aufpassen, beim Switch war ich irgendwie von ausgegangen, falsche Anleitung gelesen … ![]() Hab noch einen nicht ganz taufrischen Mac mini. Dann würde es ja direkt mit DaVinci Resolve Project Server gehen. Weniger Gebastel. Hach, alles nicht so einfach. |