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Verständnisproblem mit FPS (Clip) und FPS (Timeline) - Druckversion +- DaVinci Resolve Forum (https://www.davinci-resolve-forum.de) +-- Forum: Blackmagic Design (https://www.davinci-resolve-forum.de/forum-36.html) +--- Forum: Wie mache ich was? (https://www.davinci-resolve-forum.de/forum-20.html) +--- Thema: Verständnisproblem mit FPS (Clip) und FPS (Timeline) (/thread-115.html) Seiten:
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Verständnisproblem mit FPS (Clip) und FPS (Timeline) - kryptoFRED - 06-01-2019 Hallo, in meinen Preferences habe ich für alle neuen Projekte 25 FPS eingestellt, so wie es Gavin in seinem Kurs erklärt hat. Bei meinem letzten Projekte, bei dem Clips mit unterschiedlichen FPS enthalten waren, hatte ich plötzlich das Gefühl, dasss irgendwas nicht passt. Weshalb ich mir seit gestern unzählige YouTube-Videos zum Thema angesehen habe, aber trotzdem fehlt mir das letzte 1% Verständnis. Vielleicht kann mir jemand zu 100% verhelfen. Meine Fakten: 1. Nach all den Videos habe ich den Eindruck, es wäre besser die Projektsettings auf 24 FPS umzustellen. 2. Meist habe ich Clips mit 25 FPS (DSLR+Drohne) und 29,97 FPS (Handy) in einem Projekt. 3. Manchmal möchte ich in einzelnen Clips Speedramps einbauen und auf 50% runterfahren. Nach all den Videos denke ich, sollte dies aber in Abhängigkeit der Grundgeschwindigkeit geschehen. Meine Fragen: 1. Beim Rendern ist bei mir auch 25 FPS eingestellt. Werden mit dieser Einstellung nicht alle Clips im Projekt, egal mit welcher FPS aufgenommen, gleich gerendert? Also in meinem Fall auf 25 FPS. 2. Wenn ein Clip mit 25 FPS aufgenommen wurde - kann man da überhaupt ein Slomo mit 50% einbauen, ohne das es komisch aussieht? 3. Sollte man sich nicht vorher Gedanken machen, in welchen Clips man eventuell Slomo einbauen möchte und die dann z.B. mit 60 FPS aufnehmen? In meinem letzten englischsprachigem Video heute morgen hat der Typ das eigentlich ganz gut erklärt: 1. Clips mit Sprache nimmt er grundsätzlich mit 24 FPS auf. 2. Timeline immer mit 24 FPS 3. Clips, die er für Slomo verwenden möchte, nimmt er immer mit 60 FPS auf und fährt sie auf 40% (24 FPS) runter. 4. Vor Projektstart stellt er alle Clips auf 24 FPS für die weitere Bearbeitung um. Ich hoffe, Ihr hattet schon Mal ähnliche Fragestellungen und habt diese für Euch gelöst und könnt mir hier weiterhelfen. Vielleicht auch mit einem Link zu einem Tutorial, wo es richtig gut erklärt wird. Vielleicht dann doch besser auf Deutsch, damit nicht wieder 1% übrig bleibt. Euch noch einen schönen Sonntag aus dem verschneiten München. - nomade - 06-01-2019 Die Bildrate in Deiner Timeline sollte auf das geplante Vorführmedium eingestellt sein, also 24 fps für Kino, 25 fps für TV in Europa, 29,98 für USA und 30 fps fürs Internet (wobie man in letzterem alles zu sehen kriegt, was es überhaupt nur an Bildraten gibt…). Du kannst dann im Prinzip beliebige Clips in die Timeline schmeißen, die Geschwindigkeit wird angepasst. Dafür gibt es drei Methoden, die Du per Projekt oder für jeden Clip einzeln einstellen kannst: banale Bildwiederholung (ruckelt), Bildüberblendung (besser, aber Doppelkonturen) und Optical Flow (kann sehr gut aussehen, das ist aber sehr vom Motiv abhängig und rechnet heftig). Echte Zeitlupe sieht natürlich immer besser aus, also z. B. 50 Bilder aufgenommen und mit 25 abgespielt wären eine saubere 1:2 Zeitlupe. Wenn es kein ganzzahiges Verhältnis ist, müssen halt wieder Zwischenbilder gerechnet werden. Beim Speed-Ramping sowieso, aber das können sowieso nur wenige Kameras sauber aufnehmen (Red insbesondere). Wenn Du in den "Clip Attributes" das Tempo auf die Zielgeschwindigkeit umstellst, siehst Du den Clip gleich verlangsamt. Aber nötig ist das nicht, weil Resolve sowieso alle Bilder benutzt, die es kriegen kann. - berndhl - 06-01-2019 Den Ausführungen von Nomad kann ich nur voll beipflichten. Daher nehme ich als Bildrate schon immer 25 fps.Leider stellt DV von Haus aus grundsätzlich 24 fps ein, auch wenn man vorher eine andere Bildrate gewählt hatte. Wie bekannt ist, läßt sich in DV im laufenden Projekt die Datenrate nicht mehr verstellen. So kann es leicht passieren, daß man versehentlich mit der falschen Bildrate arbeitet, falls man nicht ganz zu Anfang die richtige Einstellung vorgenommen hat. Daher ist empfehlenswert, entspr. dem Tutorial von Lucas Gavin in den Project Settings ( nicht Preferences) für die Presets " guest defaut config" auf 25 fps zu stellen und zu speichern. Jedes neue Projekt hat jetzt automatisch diese Bildrate. ( Dies als kleiner Hinweis zB. für diejenigen, die das Tutorial nicht kennen). berndhl - nomade - 07-01-2019 Guter Tipp! Alternativ kann man sich auch eine Vorlage als Projekt mit allen gewünschten Voreinstellungen anlegen und sofort nach dem Öfnnen mit einem neuen Namen abspeichern. - kryptoFRED - 11-01-2019 gut, die Vorlage habe ich bereits wie in Gavins LehrDVD erstellt und ist mit 25FPS angegeben. Das mit dem Optical Flow habe ich jetzt nicht gefunden, aber im Kurs wurde es, glaube ich mal erwähnt. Vielleicht gibt´s dort eine Suchfunktion. Das mit den Settings in Clip Attributes werde ich mal testen. Vielen Dank für Eure Hilfe. Und wenn es jetzt mal endlich aufhören würde zu schneien, könnte ich was anderes machen, als Schneeschippen :-) Euch ein schönes, schneefreies WE - nomade - 12-01-2019 Optical Flow ist im Inspector unter "Retime and Scaling", ein bisschen scrollen musst du schon. - kryptoFRED - 12-01-2019 danke, hatte im DVDKurs gesucht, dort gefunden wo ich das einstellen kann. - Horst Girtew - 31-01-2019 Ich habe »früher« immer zuerst alle abweichenden Clips in das Zielformat umgerechnet, um dann im richtigen Projekt mit identischen Clips zu arbeiten. Sowohl bei Video, als auch bei Audio. Dann gibt es am Ende keine Überraschungen. - nomade - 01-02-2019 Man kann das Umrechnungsverfahren auch pauschal für das Projekt unter "Master Settings" ganz unten einstellen. Überraschungen hängen bei Optical Flow stark von den Bewegungen im Motiv ab, insbesondere von der Konturenschärfe. - Horst Girtew - 01-02-2019 Jo in Davinci klappt das ja recht gut. Ich meinte mit »früher« auch eher die Zeit vor Davinci, als ich mir das angewöhnt hatte. Und dann noch ein paar Jahre zurück, als sich der Trend entwickelte, dass man für Veranstaltungen keinen Fotografen mehr holt, sondern am Ende aus den Videos aller Gäste »was Hübsches« zusammenschneidet. Das dann in der Zeit als ein Teil noch mit DVD-Camcordern in SD aufnahm 4:3 und 16:9 gemischt, andere schon mit HD-Camcordern und die nächsten mit Handies und Fotoapparaten mit Videofunktion. 80% mit den unterschiedlichen Werkseinstellungen und beim Ton und den Samplingraten das Gleiche, dazu CDs mit der Lieblingsmusik zum unterlegen und andere mit mp3 in den unterschiedlichsten Qualitäten. Da war dann alles rein und gucken was rauskommt keine gute Idee. Gut, das ist dann im Vergleich zur Sachlage hier schon ein Extremfall, aber dadurch habe ich mir das angewöhnt, erstmal alles anzupassen. |